Wir haben die letzten Tage eine Diskussion unter Statistikern auf Twitter verfolgt, in der es um israelische Daten geht, die ein sehr ernüchterndes Ergebnis zeigen.

Zu finden sind die Daten hier.

Zum Verständnis: alle statistischen Analysen arbeiten damit, eine beobachtete Verteilung mit einer Verteilung zu vergleichen, die man erwartet. Kontingenztafelanalysen basieren auf dem Vergleich einer beobachteten Zellenverteilung mit einer erwarteten Zellenverteilung, die über Randverteilungen errechnet wird. Die meisten statistischen Verfahren stellen an irgend einem Punkt einen Vergleich zwischen einer beobachteten und einer theoretischen Verteilung, z.B. der Normalverteilung an. Aus der Abweichung zwischen dem, was beobachtet, und dem, was erwartet wird, lassen sich dann Schlüsse auf vorhandene Zusammenhänge oder eben nicht vorhandene Zusammenhänge ziehen.

Wenn man eine Population impft, dann geht mit der Impfung die Erwartung einher, dass die geimpfte Population vor einer Ansteckung mit z.B. dem Virus, gegen das sie geimpft wurde, geschützt ist. Vergleicht man also z.B. die Verteilung Infizierter über Altersgruppen einer Bevölkerung, dann muss man im Falle eines Impfschutzes erwarten, dass im Vergleich von Geimpften mit Ungeimpften die Anteile derjenigen, die infiziert sind, bei Geimpften deutlich geringer sind, als bei Ungeimpften. Die Tabelle oben stellt diesen Vergleich an. Sie vergleicht den Anteil der infizierten Geimpften mit dem Anteil der g1eimpften Israelis und nimmt denselben Vergleich implizit für Ungeimpfte vor. Hätte die Impfung eine Wirkung, dann müsste der Anteil der Geipmften, die sich dennoch infiziert haben, deutlich geringer ausfallen als der Anteil der Geimpften in der jeweiligen Altersgruppe der israelischen Bevölkerung. Wie die Tabelle oben zeigt, ist das nicht der Fall. Die Tabelle zeigt das Ergebnis eines vollkommen ineffektiven Impfstoffes, der im direkten Vergleich mit Ungeimpften KEINERLEI ZUSÄTZLICHEN Schutz vor Ansteckung mit SARS-CoV-2 bietet. weiter