Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen ins Ausland, die EU schließt ihre Außengrenzen, aber der Flugverkehr zwischen Deutschland und Teheran geht weiter, obwohl Iran als Risikogebiet gilt. Warum?

Am Montagmorgen landeten Reisende aus Teheran mit einer Dreiviertelstunde Verspätung am Flughafen in Frankfurt am Main, obwohl das Robert Koch-Institut Iran schon seit Wochen als Risikogebiet für das neuartige Coronavirus einstuft. Untersucht wurden die Passagiere nicht. Das würde laut Experten auch wenig Sinn ergeben, da viele Infektionen mit Sars-CoV-2 symptomarm verlaufen und die Inkubationszeit bei bis zu 14 Tagen liegt. Selbst wenn die Passagiere gesund sind, könnten sie deshalb das Virus unbemerkt in sich tragen. weiter

Corona: Einreisestopps in EU sollen nicht für Asylbewerber gelten

Seit 16. März sind auch die deutschen Grenzen dicht. Was uns bisher von Merkel und ihrem Hofstaat als unmöglich verkauft wurde, ist nun auf einmal doch möglich. Allerdings sollen die Grenzen weiter für „Personen, die um internationalen Schutz bitten“, offen bleiben. Die FAZ berichtet nun, dass es allerdings Ausnahmen von dieser Einreisesperre geben wird:In der Mitteilung werden auch sämtliche Ausnahmen von der Einreisesperre aufgelistet. So müssen sämtliche EU-Bürger, deren Familienmitglieder und Drittstaatler ausgenommen sein, die einen langfristigen Aufenthaltstitel in einem Mitgliedsland besitzen. Darüber hinaus sollen ausgenommen werden: medizinisches Personal, Personal an der Grenze, Lastwagenfahrer, Diplomaten sowie Passagiere, die entweder auf der Durchreise sind oder aus unbedingt notwendigen familiären Gründen reisen. Des weiteren sollen auch Personen, die um internationalen Schutz bitten, eingelassen werden.“ weiter

Die Polizei hat mehrere Männer aus der unter Quarantäne stehenden Landeserstaufnahmestelle für Asylbewerber in Suhl geholt – im Corona-Komplettschutz.

Die Szene könnte einem Horrorfilm entstammen. Eine Hundertschaft Polizisten kommt in Suhl die Straße in Richtung Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber auf dem Friedberg angerückt. Die Beamtinnen und Beamten tragen weiße Schutzanzüge, Nase-Mund-Masken, Schutzbrillen und ihre Einsatzhelme. Die Gesichter sind nicht zu erkennen. Über die Schutzkleidung ist das Holster für die Dienstwaffe geschnallt. weiter

Eine Wiederholung von 2015 ist unausweichlich

Migration wird in der deutschen Öffentlichkeit weitgehend als negativ wahrgenommen. Das zeigen Umfragen und Studien. Für eine andere Sicht wirbt nun ein Strategiepapier mit dem Titel „Jobs und Migration: eine afrikanische Perspektive, das unter anderen von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) verfasst wurde. Dessen Autoren fordern, „dringend“ legale Wege für afrikanische Migranten nach Deutschland und Europa zu öffnen. weiter

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Verlieren Sie nicht den Humor