Millionen Impfdosen der Firma Johnson & Johnson in den USA unbrauchbar

Millionen Impfdosen des US-Unternehmens Johnson & Johnson in einem US-Werk sind einem Medienbericht zufolge unbrauchbar. Das Unternehmen bestätigte am Mittwoch (Ortszeit, 31. März), dass eine Charge des Vakzins in einer Produktionsstätte in Baltimore „nicht den Qualitätsanforderungen“ entsprochen habe, nannte jedoch keine Zahlen. Die „New York Times“ berichtete von 15 Millionen Dosen.

Der Zeitung zufolge sei mit einer Untersuchung durch die US-Arzneimittelbehörde FDA zu rechnen, was die Produktion weiter einschränken könnte. Die Behörde teilte mit, von der Situation zu wissen, machte aber keine weiteren Angaben. Das Werk wird von der Firma Emergent Biosolutions betrieben und war nach Unternehmensangaben bisher noch nicht von der FDA für die Produktion des Impfstoffs zugelassen worden. weiter

Reaktion auf COVID-19-Impfstoff: Haut schwillt an und schält sich ab

Viele Patienten in den USA klagen über Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung. Dennoch empfehlen Ärzte den Menschen, sich impfen zu lassen. Wiege man das Risiko, das Virus zu bekommen, gegen den Nutzen des Impfstoffs ab, sei das Risiko-Nutzen-Verhältnis immer noch sehr zugunsten des Impfstoffs, heißt es.

Bei einem Mann aus dem US-Bundesstaat Virginia verursachte der COVID-19-Impfstoff von Johnson & Johnson einen schweren Hautausschlag und führte letztlich dazu, dass sich seine Haut ablöste. Richard Terrell erhielt das Vakzin Anfang des Monats, musste aber bald darauf zur Behandlung ins Krankenhaus, dem Virginia Commonwealth University’s (VCU) Medical Center. weiter

USA: Über 100 Geimpfte positiv auf COVID-19 getestet

Nach der Impfung alle Sorgen los? In mehreren US-Bundesstaaten erkrankten Geimpfte.

Epidemiologen haben im US-Bundesstaat Washington seit dem 1. Februar 102 sogenannte „Durchbruchsfälle“ nachgewiesen. Das erklärten die Behörden am 30. März. Es handelt sich um Menschen, die nach einer vollständigen Corona-Impfung positiv auf COVID-19 getestet werden. In Washington macht ihr Anteil 0,01 Prozent der Geimpften aus.

Acht der Patienten mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Zwei über 80 Jahre alte Personen mit gesundheitlichen Problemen verstarben. Alle erkrankten mehr als zwei Wochen nach ihrer vollständigen Impfung an dem Virus. weiter