Schulen sind seit Beginn des SARS-Pandemiechen umkämpftes Gelände. Die, die man in Schulen erwarten sollte, nämlich Lehrer, deren Berufung darin besteht, junge Menschen auf das Leben vorzubereiten, sie mit den dazu notwendigen Kenntnissen auszustatten (okay, das war jetzt pathetisch), sie gehören zu denen, die sich am meisten dagegen sträuben, ihre Profession auszuüben, weil angeblich das Risiko, das mit Präsenzunterricht oder anderen Formen physischer Anwesenheit in Schulen verbunden sein soll, zu hoch ist, den armen Lehrern, die in der Mehrzahl Lehrerinnen sind (was die Hysterie vielleicht teilweise zu erklären vermag), in der Schule das Corona-Verderben, COVID-Erkrankung, Hospitalisierung und Tod droht. Und natürlich stehen Gewerkschaften in der ersten Reihe, wenn es darum geht, die Hysterie der eigenen Mitglieder, denen urplötzlich die Passion dafür, Kinder und Jugendliche auf das Leben vorzubereiten, abhanden gekommen ist, für die eigenen Zwecke zu instrumentalisieren.

Wir haben schon in der Vergangenheit eine Reihe von Studien besprochen (siehe Kasten), die zeigen, dass es kaum einen sichereren Platz gibt, kaum einen Platz, der mehr Schutz vor SARS-CoV-2 bietet als es Schulen tun. Ginge es den Lehrern, die nicht lehren wollen, also tatsächlich um die eigene und die Gesundheit der Kindlein, sie würden in Schulen strömen. Heute haben wir einen finalen Anschlag auf den Mythos der gefährdeten Lehrer zu bieten, eine Studie aus Schottland, die so umfassend und ausführlich ist, dass nunmehr alles gesagt ist und für diejenigen, denen das immer noch nicht reicht, füttern wir weitere Studien zum selben Gegenstand an. weiter