News 070917

Laßt uns aber wahrhaftig sein in der Liebe
und wachsen in allen Stücken zu dem hin,
der das Haupt ist, Christus. – Epheser 4,15
 
 
 
 

Sahm – Erster Hinweis auf die Entstehung organisierter Kulturen

Dr. Florian Klimsha (l.) vom Deutschen Archäologischen Institut in Berlin gräbt in Tel Tsaf (Facebook)

 

Ein einzigartiges 7.200 Jahre altes Tonsilo-Modell gilt als der früheste Beweis für die rituelle Lebensmittellagerung. Es wurde bei archäologischen Ausgrabungen in der prähistorischen Siedlung Tel Tsaf im nördlichen Jordan-Tal entdeckt. Das Töpfergefäß zeugt von einer bisher unentdeckten religiösen – und vielleicht gar politischen Methode des Einlagerns von Nahrungsmitteln im alten Nahen Osten. Das internationale Team von Archäologen der Universität Haifa und des Deutschen Archäologischen Instituts, Berlin hat den Fund untersucht. Mit roten Kugeln verziert, ist das kleine Tonsilo das einzige Gefäß dieser Art, das jemals entdeckt wurde. Es wurde in einem Raum gefunden, der mit einem Grabkomplex verbunden war und mit einer beispiellosen Anzahl von großen Weizen- und Gerste-Lagersilos gefüllt war, in denen Jahrtausende alten Samen gefunden wurden. Das ungewöhnliche Gefäß wurde restauriert und war vermutlich ein Modell für größere Lagergefäße und zugleich ein rituelles Objekt. Ebenso gefunden wurden Ritualfiguren und Gegenstände von offensichtlichem Wert, einschließlich des frühesten Kupfergegenstandes, der jemals in der Levante ausgegraben wurde.
„Die Erkenntnisse von Tel Tsaf bieten erste Hinweise für einen Zusammenhang zwischen der Lagerung von Lebensmitteln und der Existenz eines Rituals im Zusammenhang mit der erfolgreichen Lagerung und dem Erhalt der landwirtschaftlichen Produkte“, so der Archäologe Professor Danny Rosenberg von der Universität Haifa.
Tel Tsaf wird datiert in die Zeit um 5200-4700 v.d.Z.. Die Ausgrabungen bei Tel Tsaf haben auch eine gut erhaltene Lehmziegelarchitektur hervorgebracht und den Nachweis für Fernhandel. Alles deutet auf eine hohe Organisationsfähigkeit der Menschen in dieser Chalkolithischen Siedlung hin, der frühen Kupferzeit.
Das Silo-Modell deutet nach Angaben der Forscher auf Strategien für die Kontrolle der Produktionsmittel und für die Akkumulation von Reichtum. Reichtum kann durch die Akkumulation – und Verteilung – eines notwendigen Produktes gewonnen werden. Die Forscher diskutieren jetzt, ob sie für den individuellen oder gemeinschaftlichen Gebrauch akkumuliert wurde. Es geht um die Frage, ob Menschen, die über ihre jährlichen Bedürfnisse hinausgehen, Getreide aufbewahren und bewusst einen Überschuss produzierten, um damit per Handel Töpferwaren einzutauschen. Ein Hinweis waren Funde aus weit entfernten Orten: „Wir fanden eine Schale, die vom dem Nil kommt, viele Perlen und andere Funde, die nicht aus lokaler Produktion stammen. Seit Jahren diskutieren Wissenschaftler, wie sich die Kulturen des alten Ägypten oder Mesopotamiens entwickeln konnten. Tel Tsaf liefert mit der organisierten Lagerung einen Schlüssel dazu. Die Gesellschaft stand am Beginn des Prozesses der sozialen Hierarchie, die schließlich zur Entstehung der ersten Städte führte“, sagte Rosenberg.

 

https://www.timesofisrael.com/find-of-7200-year-old-clay-silo-forces-rethink-of-when-we-began-storing-food/?utm_source=Start-Up+Daily&utm_campaign=dec7f5b362-EMAIL_CAMPAIGN_2017_09_06&utm_medium=email&utm_term=0_fb879fad58-dec7f5b362-54663997

Europa: Dschihadisten tarnen sich als Migranten

„Mehr als 50.000 Dschihadisten leben bereits in Europa.“

Die deutschen Behörden sind auf der Jagd nach Dutzenden Mitgliedern von Jabhat al-Nusra, einer der brutalsten Gruppen in Syrien – diese kamen laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel als Flüchtlinge getarnt nach Deutschland.

Die Männer, allesamt ehemalige Mitglieder von Liwa Owais al-Qorani, einer 2014 vom Islamischen Staat zerstörten Rebellengruppe, haben mutmaßlich Hunderte von Syrern massakriert, Soldaten und Zivilisten.

Die deutsche Polizei soll Berichten zufolge 25 der Dschihadisten identifiziert und einige von ihnen verhaftet haben, doch Dutzende weitere sollen sich in Städten überall in Deutschland versteckt halten.

Laut Bundeskriminalamt wird insgesamt mittlerweile gegen mehr als 400 Migranten, die 2015 und 2016 als Asylsuchende nach Deutschland kamen, wegen des Verdachts ermittelt, Mitglieder nahöstlicher Dschihadistengruppen zu sein.

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Die islamische Zukunft Europas

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BDS demaskieren: Eine neue Methode zur Bekämpfung der Bewegung ist aufgekommen und sie funktioniert

Von Radioheads eiserner Weigerung sich von Antiisrael-Advokaten unter Druck setzten zu lassen bis zum Bestseller “BDS for Idiots” trumpft der Kampf gegen die Bewegung auf.
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Nennen wir es beim Namen: Eine globale antisemitische Welle

Seit mehr als einem Jahr sind die französischen Juden das Ziel hunderter gewalttätiger Attacken, die meist von muslimischen Immigranten ausgelöst werden. Synagogen sind abgebrannt worden, Friedhöfe entweiht und Juden wurden auf der Straße geschlagen. Trotzdem leugnet die französische Regierung weiterhin, dass Frankreich ein Antisemitismus-Problem hat. Diese Woche breitete sich das Verleugnungssyndrom nach Toronto aus, wo Skinheads einen Juden vor einer koscheren Pizzeria erstachen. Trotz der Tatsache, dass das ultraorthodoxe Opfer leicht als Jude erkennbar war, verkündete die Polizei von Toronto schnell, dass der Angriff kein Hass-Verbrechen zu sein scheint. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein mordbereiter Skinhead ohne Tötungsvorsatz in ein ultraorthodoxes Viertel wandert, ist ungefähr so groß, wie die, dass ein bewaffneter muslimischer Fanatiker einfach so das Feuer auf einen Schalter der nationalen Luftfahrtgesellschaft Israels eröffnet. Die Unfähigkeit der Ordnungsbehörden ein Motiv zu finden für die Beschuss einer Menge Juden am Los Angeles International Airport am 4. Juli durch einen muslimischen Extremisten, der Juden hasste und Israel beschuldigte, absichtlich Araber mit AIDS zu infizieren, ist kaum ein vereinzeltes Beispiel für Dummheit und Selbsttäuschung. Es ist Teil eines weltweiten Musters der Verleugnung als Antwort auf zunehmend tödlichen Judenhass. Diese Woche wurden in Karachi die Mörder des Wall Street Journal-Reporters Daniel Pearl verurteilt.
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Fluggesellschaft nimmt Israeli nicht mit – Richter zeigt Verständnis
Kuwait Airways will keine Israelis befördern. Begründung ist ein Gesetz im Heimatland, nach dem es Israelis nicht erlaubt ist, das Land zu betreten. Ein deutscher Richter signalisiert Verständnis.
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Israelische Luftwaffe zerstört in Syrien Ziele

Die syrische Armee gab am frühen Donnerstagmorgen bekannt, dass Israel einen Militärstandort in der Hama-Provinz bombardiert habe, in dem chemischen Waffen gelagert sein könnten. Bei dem Luftangriff in der Nähe der Stadt Masyaf wurden zwei Soldaten getötet und Schaden verursacht, sagte ein syrischer Armeesprecher. Er warnte vor den „gefährlichen Auswirkungen dieses aggressiven Handelns auf die…

über Die israelische Luftwaffe zerstörte in Syrien Ziele wo chemische Waffen gelagert wurden — Israel Nachrichten – Jüdische Zeitung aus Israel auf Deutsch

News 010917

Harre des HERRN! Sei getrost und
unverzagt und harre des HERRN. – Psalm
27,14
 
 
Radikale Palästinenser stehen auf Liste für Bundestagswahl
Bei der letzten Bundestagswahl hat die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands 0,1 Prozent der Stimmen erreicht. Trotzdem erhält sie nun maximale Beachtung: Auf der Wahlliste stehen radikale Palästinenser.
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«Er fährt eine für Islamisten typische Strategie»

Sind die Aussagen von Abu Ramadan glaubwürdig? Wir haben die islamische Menschenrechtsaktivistin Saïda Keller-Messahli um eine Einschätzung gefragt.

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Die Fake-News Medien von Schweden

Im Februar 2017 reiste der Journalist Tim Pool nach Schweden, um über die Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump über die Ereignisse in Schweden zu berichten. Tim Pools Schlussfolgerungen sind jetzt für jedermann auf YouTube abrufbar, aber was wirklich interessant ist, ist, wie ihn die schwedischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten beschrieben haben.

Auf der Website von Radio Schweden schrieb Ann Törnkvist, eine Mitarbeiterin des Senders, einen Kommentar, in dem Pool und der von ihm vertretene Journalismus-Stil als „Bedrohung der Demokratie“bezeichnet wird.

Warum ist Pool „eine Bedrohung der Demokratie“ in Schweden? Er berichtete negativ über ein städtisches Gebiet in Stockholm, Rinkeby, wo mehr als 90% der Bevölkerung ausländischer Herkunft sind. Als Pool Rinkeby besuchte, musste er von der Polizei eskortiert werden. Journalisten werden in Rinkeby oft bedroht. Vor diesem Vorfall hatte Pool in einem Interview mit Radio Scweden Rosengård, ein Gebiet im schwedischen Malmö, das von Einwanderern stark bevölkert ist, als „nett, schön, sicher“ bezeichnet. Nach Pools negativer, aber zutreffender Reportage über Rinkeby wurde er in den schwedischen Medien jedoch von vielen als unseriöser Journalist beschrieben und schließlich als „Bedrohung der Demokratie“ bezeichnet.

Man könnte meinen, dass es sich um ein einmaliges Ereignis in einem Land handelte, dessen Journalisten defensiv waren. Tatsache ist jedoch, dass schwedische Journalisten zutiefst politisiert sind.

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UNSCOP: Das Problem Palästina lösen

Jared Kushner ist gekommen und wieder weg. Es überrascht kaum, dass ihm vorgeworfen wurde nichts Neues gebracht zu haben.
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Amnesty International kritisiert Palästinensische Autonomiebehörde und Hamas
Amnesty International hat sowohl die Palästinensische Autonomiebehörde als auch die Hamas beschuldigt, „einer erschreckenden Kampagne vorzustehen, um kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen, Journalisten einzuschüchtern und die Privatsphäre von Bürgern zu verletzen“.
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Islamismus-Experte fordert Kopftuch-Verbot bei Minderjährigen
Für Ahmad Mansour ist das Kopftuch ein Symbol der Unterdrückung. Deswegen sollten Mädchen unter 18 keines tragen, so der Psychologe. Auch an Gerichten, Schulen oder bei der Polizei müsse Neutralität herrschen.
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Terrorismus in Europa: Die Verbindung zu Marokko
Der hohe Anteil marokkanischer Auswanderer unter den Attentätern gravierender Anschläge steht in Kontrast zum relativen Erfolg des Königreichs, wenn es darum geht, die Bedrohung durch den Dschihadismus im eigenen Land einzudämmen.
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Ist die Studie der Bertelsmann Stiftung eine Gefälligkeitsstudie?

Kürzlich veröffentlichte die Bertelsmann Stiftung eine von ihr durchgeführte Studie mit dem Titel „Muslime in Europa; Integriert, aber nicht akzeptiert?“. Sofort jubelten fast alle Mainstream-Medien und die Vertreter der etablierten Parteien. Denn die Grundaussagen waren in ihrem Sinne, und damit war das lästige Thema bezüglich der Muslime / des Islams, der Flüchtlinge, des schleichenden Verlustes der Identität des deutschen Staatsvolkes und des Abbaus des Nationalstaates kurz vor den Bundestagswahlen vom Tisch. Liest man dieses Werk, was viele Bürger wohl nicht machen, so enthält es Forderungen, die aufgrund der Einseitigkeit gesellschaftlicher Sprengstoff sind…

Die Kernaussagen dieser „Studie“, auf Deutschland bezogen, sind:

Die Muslime sind gut integriert und kaum arbeitslos.Sie fühlen sich mit Deutschland „verbunden“.

Schon ohne ins Detail zu gehen, kommen mir bei der Seriosität dieser „Studie“ Zweifel auf: Die Bertelsmann Stiftung, die 1977 von Reinhard Mohn gegründet worden ist, steht wegen ihrer sehr aktiven Einflussnahme auf die Politik unter Kritik. Der Autor Thomas Schuler veröffentlichte 2010 ein Buch mit dem Titel „Bertelsmannrepublik Deutschland – eine Stiftung macht Politik“. Es ist auch ein offenes Geheimnis, dass Liz Mohn, einstige Geliebte und spätere Ehefrau von Reinhard Mohn, zusammen mit Friede Springer, mit Angela Merkel befreundet sind. Diese werden auch als das „Triumfeminat“ bezeichnet. Mit ihrer Hilfe hat Angela Merkel bei der Flüchtlingspolitik gegen das Volk und, wie Robin Alexander in seinem Buch „Die Getriebenen“ aufzeigt, am Parlament vorbei regiert. Angela Merkel war keineswegs nur die Getriebene…

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Ein Brief an den israelischen Botschafter zu Berlin von einer Leserin auf dessen Mitteilung:

Am 31.08.2017 um 13:33 schrieb Botschaft des Staates Israel:
>
> „Ich spüre die Last der Geschichte auf meinen Schultern, heute, da ich 
> mein Amt als Botschafter des Staates Israel in einem Deutschland 
> antrete, das so anders ist als jenes der Vergangenheit". 

Sehr geehrter Herr Botschafter Issacharoff,

Zu ihrem Amtsantritt als neuer Botschafter aus Israel heiße ich Sie

hier in der Bundesrepublik Deutschland herzlich willkommen. Ich wünsche

Ihnen Begegnungen, die Ihnen deutlich machen dass Deutschland nicht nur

wirtschaftlich wieder gut dasteht, sondern, daß es auch rein

zwischenmenschlich Veränderungen gibt die den Schluss zulassen, daß

unsere Beziehung mit der Zeit etwas tragfähiger geworden ist. Mit

Schrecken lese ich, dass Sie die Last unserer Geschichte auf Ihren

Schultern tragen. Sollte das nicht umgekehrt sein? Denn schließlich ist

die Schuld ja eindeutig auf deutscher Seite, so daß diese Last auf uns

lasten müsste!

Ich bitte Sie daher, diese Last auf unsere Schultern zu legen. Wir

müssten normalerweise darunter zusammenbrechen. Das würde zur Heilung

unserer Nation sehr viel beitragen. Gehen Sie also bitte nicht auf

Zehenspitzen. Unser Volk muss nämlich umdenken. Nichtw ir haben Ihnen

etwas zu vergeben, sondern die Bringeschuld ist allein auf unserer

Seite. Ich selbst habe keine wirkliche Vorstellung wie man diese Last

überzeugend ablegen kann. Was ich mir wünsche, wäre daß es in Berlin

keine Al Kuds Demonstrationen gäbe, bei welchen wir fanatisierten

Menschen die Strasse überlassen, weil die Demokratie das eben so

verlangt. Ich halte das nicht für ein Zeichen von Demokratie, sondern

für die pure Dummheit. Wir nehmen uns daher das Recht uns deutlich an

die Seite Israels zu stellen indem wir eine klare Stimme für Israel sein

wollen, die zum Ausdruck bringt, dass Israel nicht nur ein Existenrecht

hat, sondern viel mehr eine Vorbildfunktion für alle Nationen zu

übernehmen im Begriff ist. Ich danke Ihnen sehr für den guten Einfluss

den Ihr Land auf uns alle inzwischen hat. Ich wünsche Ihnen auch einen

Durchbruch bei der UNO, welche sich ja sehr häufig nur kritisch

gegenüber Israel gibt. Zur Zeit gibt es endlich freundlichere Stimmen.

Sie dürfen nicht zum Schweigen gebracht werden. Da ich kein politisch

begabter Mensch bin, suche ich das Schuldproblem geistlich zu lösen, was

selbstverständlioch mit dem praktischen Leben übereinstimmen muss. Ich

bitte Sie also: Lassen Sie uns die schwere Last unserer Geschichte

gemeinsam tragen, indem wir versuchen einen auf Tatsachen beruhenden Weg

zum Frieden zu finden, der Ihre Nation überzeugen wird daß Menschen sich

verändern können, wenn sie, wie Sie es uns nach dem Krieg erlaubt haben,

eine Hand dargeboten bekommen. Ich möchte wie viele Israelfreunde für

diese Hand sehr dankbar sein. Es wird der Tag kommen wo wir diese Last

ablegen dürfen, weil die Schuld ihr Gewicht nicht länger auf uns zu

legen braucht, sobald wir Sie und Gott von unserer langsam gewachsenen

Liebe überzeugen dürfen. Wir stellen uns mit unserem Leben an die Seite

Israels und werden uns als Freunde in der Bedrängnis erweisen. Das ist

nicht von der Regierung abhängig, sondern von unseren Gewissen, das sich

nicht mit Kranzniederlegungen beruhigen lässt.

Ich wünsche Ihnen aufrichtige Freunde in unserem Land und dass Ihre

Bemühungen auf einen fruchtbaren Boden fallen mögen.

Ich bin eine einfache Hausfrau die glaubt, daß das Heil von den Juden kommt,

da sie weiß, daß das Unheil von uns gekommen ist.

Mit vielen Tränen habe ich das Ihrem Gott gesagt.

Er begnügt sich aber nicht mit Tränen. Er liebt es, daß den Tränen Taten

folgen.

Das ist uns auch von Ihrem Volk zu Recht vorsichtig erlaubt worden,

wofür ich Ihnen herzlich danke!

Ich grüsse Sie mit einem herzlichen Schalom

News 310817

Meine Zeit steht in deinen Händen…-
Psalm 31,16
 

«Viele haben Angst, den Islam zu kritisieren»

Kacem El Ghazzali ist Autor und Flüchtling. Er versteht nicht, warum in der Schweiz Toleranz gegenüber Intoleranz geübt wird.

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Zur Geschichte Israels
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Die bewegenden Enthüllungen des Eiss-Archivs: Über eine bisher unbekannte Schweizer-Rettungsaktion für Juden im 2. Weltkrieg
In Jerusalem trifft Audiatur-Online Markus Blechner, den Honorarkonsul Polens in Zürich, um ihn zu einer einzigartigen Sammlung zu interviewen − der Enthüllung eines Privatarchivs mit Tausenden von Dokumenten, die das weitgehend unbekannte Kapitel einer spektakulären Rettungsaktion für Juden aus dem von Nazideutschland besetzten Polen belegen. Hauptakteure waren der Schweizer Jude Chaim Israel Eiss und Dr. Julius Kühl, ein jüdischer Diplomat aus Polen, die unter Schutz des Gesandten der polnischen Exilregierung in Bern, Aleksander Ladoś und dessen Mitarbeitern, Konstanty Rokicki und Stefan Ryniewicz, eine Reihe von diplomatischen Vertretern südamerikanischer Staaten – u.a. denHonorarkonsul von Paraguay Rudolf Hügli – bestachen, um Pässe für die Unglücklichen zu besorgen.
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Europa: Dschihadisten nutzen Sozialsysteme aus

Ein libyscher Imam, der Allah dazu aufgerufen hat, alle Nichtmuslime zu „zerstören“, hat von der Schweizer Regierung Sozialleistungen in Höhe von 600.000 Schweizer Franken erhalten. Das berichtet die Schweizer Rundfunkanstalt SRF.

Abu Ramadan kam 1998 in die Schweiz und erhielt 2004 Asyl, nachdem er behauptet hatte, er werde von der libyschen Regierung wegen seiner Verbindung zur Muslimbruderschaft verfolgt. Seither hat Ramadan laut dem SRF die genannte Summe an Sozialleistungen kassiert.

Obwohl Ramadan seit fast 20 Jahren in der Schweiz lebt, spricht er kaum Deutsch oder Französisch und hatte nie einen festen Job. Bald wird der 64-Jährige berechtigt sein, vom Schweizer Staat Rente zu beziehen.

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Wenn ein neuer Krieg im Gazastreifen ausbricht, wird Israels Ziel nicht Abschreckung sein, sondern Sieg

Kurzfassung: In den letzten drei Konflikten, die Israel gegen die Hamas ausgefochten hat, bestand sein Ziel in Abschreckung, aber dieses ist beiseitegelegt worden. Jeder bewaffnete Zusammenstoß der Zukunft mit Gazas islamistischen Herrschern wird von einem neuen israelischen Ziel geleitet werden: einem glasklaren Sieg über den Feind.
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Der Weg der EU-Gelder

Die EU und ihre Mitgliedstaaten sind wichtige Spendengeber der PLO. Theoretisch soll die Verwendung dieser 60 bis 80 Millionen US-Dollar jährlichen Taschengeldes belebt werden, aber in der Praxis werden diese Belege weder gemacht noch ernsthaft nachgefragt.

Zu den Begünstigten der Freigiebigkeit der EU gehört das PLO-Schulsystem, das seine Schüler zur Lust des Tötens von Juden erzieht und ausbildet, wie auch den zugehörigen Techniken. Der Lehrplan und die Schulbücher impfen diese Ideale ein und versichern den jungen Schützlingen den Tod Israels. Einige Persönlichkeiten der EU argumentieren damit, dass ihre Spenden an die PLO-Erziehung nicht direkt die Schulbücher bezahlen. Aber wenn diese Gelder andere Ausgaben der Schulen abdecken, dann wird Geld frei für die Schulbücher und anderes Material, das die jungen Seelen korrumpieren soll.

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Follow the Money: The Israel-Boycott Movement and Its Accomplices

U.S. banking giant Comerica’s closure of an account earlier this year held by an organization that wages legal and economic warfare against America and Israel may be the harbinger of a successful strategy against BDS.

BDS—or the Boycott, Sanctions and Divestment movement—is a global effort that seeks to isolate the Jewish state from the international community in order to secure a Palestinian state by endangering Israel’s existence. BDS seeks a one-state solution rather than an Israeli and Palestinian state living side by side in peace. Our research shows many BDS organizations are entwined with states and other entities that advance hate groups and terrorism at large.

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Der Judenretter von Köln

Vor einigen Jahren wurde ich eingeladen, in das Kölner Büro für internationale Angelegenheiten zu kommen. Ich hatte zuvor eine antisemitische Ausstellung vor dem Kölner Dom kritisiert, in der ein Jude in einer Karikatur dargestellt wurde, wie er ein Kind verspeist und sein Blut trinkt. Meine Kritik führte dazu, dass die Partnerstadt Kölns, Tel Aviv, nachfragte, warum eine solche Verunglimpfung von der Stadt unkommentiert bliebe. Die Stadt Köln verfasste daraufhin unter Federführung des damaligen Oberbürgermeisters und mit deutlicher Mehrheit des Kölner Rats eine Erklärung, in der die judenfeindliche Ausstellung vor dem Kölner Dom als „Botschaft des Hasses“ bezeichnet und verurteilt wurde.
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Das dicke Ende kommt nach der Wahl (1)

Nachdem ich mir das begehbare Wahlprogramm der CDU und das Merkel-Kult-Heftchen angesehen hatte, nahm ich mir die Langfassung des „Regierungsprogramms“ der CDU vor. Vielleicht finde ich ja die bislang vermissten konkreten Aussagen darüber, was Kanzlerin Merkel vorhat.

Tatsächlich wurde ich fündig, aber eher im Kleingedruckten und Versteckten. Was im Verborgenen abgehandelt wird, hat nichts Gutes zu bedeuten.

Zuvor aber einige Bonmots aus der Einleitung: „Ein gutes Land in dieser Zeit“.

Wir haben in Deutschland ein hohes Maß an innerer und äußerer Sicherheit. Deshalb können wir frei und selbstbestimmt leben.

Dieses Deutschland gehört spätestens seit 2015 der Vergangenheit an. Heute müssen Stadtfeste mit Pollern, Granitblöcken und viel Polizei geschützt werden. Wenn sie stattfinden, wie letztes Wochenende in Chemnitz, gibt es Krawalle, Prügeleien, Belästigungen in Größenordnungen, die sogar zeitweilig zum Abbruch zwingen. Wer glaubt, dies sei nur der Fall in Großstädten, irrt. Am selben Wochenende fand in Sondershausen, einem verschlafenen Provinznest in Nordthüringen das Fest „Sondershausen tanzt“ statt. Als ein Marokkaner mit seiner inkompatiblen Auffassung von Antanzen des Festgeländes verwiesen wurde, war er bald wieder da mit einer größeren Gruppe „Schutzsuchender“, die sich für die gastliche Aufnahme in der Stadt mit Flaschenwürfen und tätlichen Angriffen auf Sicherheitspersonal, Polizei und Festgäste revanchierten. Das sind nur zwei Beispiele, denen dutzende weitere hinzugefügt werden können.

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News 280817

Du tust mir kund den Weg zum Leben.
Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu
deiner Rechten ewiglich. – Psalm 16,11
 
 
Neues von Uli:
 

Liebe Kollegen,

Es folgen viele exklusive Informationen zu dem deutschen Pilger David B. in türkischer Abschiebehaft. Ich wurde unmittelbar nach dessen Inhaftierung und bis heute von dessen Familie vollumfänglich informiert. Ich habe seitdem auf Bitten der Familie dazu geschwiegen, um David B. nicht zu gefährden. Jetzt, da die Geschichte durch die BAMS veröffentlicht wurde, ist es der Familie ein Anliegen, die Fakten korrekt darzustellen.

Ulrich Sahm

 

Sahm – Deutscher Pilger über Monate gefangen

 

von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 28. August 2017

 

 

Warum bekommt ein Deutscher, am 2. April in der Türkei inhaftiert, am 24. Juli einen ersten Besuch der deutschen Botschaft? Sind einfache Bürger weniger wert als „Aktivisten“, Journalisten und eine Übersetzerin?

 

David B. ,55, wollte von seiner Heimatstadt Schwerin zu Fuß bis nach Jerusalem pilgern. Für den Pädagogen war das neben einem persönlichen „Gebet mit den Füßen“ auch ein „gelebtes Projekt des Friedens und der Völkerverständigung“. Ganz bewusst wollte der Christ auf die Hilfsbereitschaft seiner Mitmenschen in der Fremde vertrauen. Es wanderte also ab November 2016 und wollte zu Ostern in Jerusalem sein. In Tagestouren von rund 40 km lief er zunächst über Breslau nach Auschwitz, weil seine Mutter aus einer jüdischen Familie in Breslau kam. Von dort ging es über den Balkan in die Türkei. Unterwegs hatte er viele Begegnungen. Oft kam er in Kirchengemeinden und Klöstern unter, manchmal auch in Privatquartieren. In der Türkei wurde er mit seiner freundlichen, offenen Art sehr herzlich aufgenommen. Das ging lange erstaunlich gut.

In einer von der Familie zusammengestellten Chronologie heißt es: „Im Bezirk Hatay, wo ihn die Geheimpolizei besonders sorgfältig kontrolliert habe (Ortschaft Belen, in der Moschee, ca. 50 m südlich der Hauptstraße, am 28.3. gegen 20.00 Uhr), sei ihm allerdings dringend geraten worden, die Fußwege und Nebenstraßen durch die Hügel und Berge zu meiden und auf der Hauptstraße zu bleiben. Seitdem sei er „brav auf der Hauptstraße entlang marschiert“. Trotzdem habe man ihn am 2.4. am südlichen Stadtrand von Hatay verhaftet – auf der Hauptstraße, auf dem Weg zu einer offiziellen Grenzstation, um dort nach einem regulären Visum zu fragen. Einen Vorwurf habe man nicht gegen ihn vorgebracht – bis heute nicht. Man habe ihm Personalausweis und Reisepass abgenommen und halte ihn seither gefangen. Alle rechtlichen Interventionsmöglichkeiten würden konsequent verweigert bzw. hintertrieben.“

 

Auf der großen Straße nahe der Grenze zu Syrien, vermutlich der E 91, wurde David B. am 2. April von der Polizei festgenommen und ohne Anklage in der Provinz Hatay ins Abschiebezentrum von Antakya gesteckt, dem biblischen Antiochien.

Man kann vielleicht von Glück reden, dass die Türken ihn daran gehindert haben, ein paar Kilometer weiter in das Bürgerkriegsland Syrien zu wechseln. Denn dort hätte ihm sein „Gottvertrauen“ wohl nur wenig geholfen. Aber auch die Türkei ist heute kein „normales“ Land mehr.

Die Türken informieren die deutsche Botschaft über die Festnahme und geben an, David B. habe sich in einem „Sperrgebiet“ aufgehalten. Nach Angaben der Familie habe die deutsche Botschaft in Ankara am 27. April den Honorarkonsul Ibrahim Paksoy beauftragt, David B. zu besuchen. Paksoy erhält jedoch die Auskunft, dieser wolle keinen Kontakt. Eine Woche zuvor, am 21.4. teilt mir (Ulrich Sahm) das Auswärtige Amt auf Anfrage mit: „Der Fall David B. ist dem Auswärtigen Amt bekannt. Herr B. wird von der Botschaft Ankara konsularisch betreut und steht auch mit den Angehörigen in Kontakt. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes keine weiteren Informationen geben können.“

Derweil scheitert eine von der Familie beauftragte Anwältin, Kontakt mit David B. aufzunehmen.

In Chronologie der Familie heißt es dazu:

05. Mai: David Britsch ist verlegt worden. Auch die Botschaft hat jetzt keine Ahnung mehr, wo er ist. Der Leiter des Abschiebezentrums in Antakya lässt sich verleugnen. Eine Besuchserlaubnis zu beantragen ist mangels bekanntem Aufenthaltsort nicht mehr möglich.

22. Mai: Herr M., Leiter der Konsularabteilung, fragt vergeblich beim Innenministerium nach dem Verbleib von D.B.

Ende Mai: Erstes Telefonat von D.B. aus dem neuen Abschiebezentrum mit seiner Frau. Er nennt seine neue Haftadresse in Erzurum Askale. Herr M., Leiter der Konsularabteilung, meldet seinen Besuch für dem 08.06. an

08. Juni: Der Besuch von Herrn M. wird von den türk. Behörden ohne Gründe und entgegen dem Wiener Abkommen abgelehnt. Die Botschaft reagiert in der Folge mit einer Verbalnote.“

Über die rechtlich unsichere Situation in der Türkei muss hier nicht diskutiert werden.

Das deutsche Auswärtige Amt ist verpflichtet, allen in Not geratenen deutschen Staatsbürgern beizustehen. Es heißt ausdrücklich: „Der Konsularbeamte darf inhaftierte Landsleute im Gefängnis besuchen und mit ihnen korrespondieren. Er vergewissert sich, welche Gründe für die Verhaftung vorliegen, ob die Behandlung korrekt ist und ob die Verpflegung und gesundheitliche Betreuung ausreichend sind.“ http://www.konsularinfo.diplo.de/todesfall#topic2

David B. besitzt nur einen deutschen Pass. Er ist kein Doppelstaatler und auch nicht politisch aktiv. Besuche deutscher Diplomaten sind wichtig, um die Haftbedingungen zu erkunden. Warum also zögerte die Botschaft so lange, jemanden vorbei zu schicken?

Von Seiten der Familie des David B., dessen Ehefrau einmal pro Woche 5 Minuten mit ihm telefonieren darf, war zu erfahren, dass er in Antakya nach etwa 10 Tagen die „Hafterleichterung“ bekam, das Trinkwasser abzukochen. In Erzurun, wohin er anschließend verlegt wurde, habe er sich dann nach längerer Zeit einen Schreibstift „erfastet“. Aus der Chronologie: „Die Umsetzung der Hafterleichterungen verläuft schleppend oder wird wieder einkassiert…Zwischenzeitlich befindet sich D.B. im Hungerstreik, den er jedoch aufgibt, nachdem ihm gesagt wurde, dass in der Türkei Zwangsernährung legal ist.“

Er sitzt in einer Zelle mit muslimischen Männern. Die wollen ihn zum muslimischen Glauben konvertieren. Keine einfache Situation für einen Christen in türkischer Haft. Am 28.8. schreibt Tillman N., der Bruder des David B.: „Im Moment sind seine Mitinsassen leider nicht so nett.“

 

Persönlicher Eindruck

 

Schon Anfang April, kurz nach seiner Festnahme, erfuhr ich (Ulrich Sahm) von David B. als seine Familie noch hoffte, man würde ihn bald in die deutsche Freiheit entlassen. Wir wollten damals sein Schicksal nicht öffentlich machen, um ihn in der Türkei nicht zu gefährden.

Am 20. April, keine drei Wochen nach seiner Festnahme, richtete ich die erste journalistische Anfrage an die Presseabteilung des Auswärtigen Amtes. Als Antwort kam die Hintergrundinformation: „Aus Persönlichkeitsrechts- und auch Datenschutzgründen werden zu Umständen eines Einzelfalls keine Auskünfte an Dritte erteilt. Darunter fiele auch die Mitteilung des Aufenthaltsortes des Betroffenen.“

Unklar bleibt, wieso nicht einmal der Aufenthaltsort mitgeteilt werden darf und wieso das im Falle einer Verhaftung im Ausland unter „Datenschutz“ fällt.

Bei jeder weiteren Anfrage antwortete das AA mit dem Mantra, dass die Botschaft den Gefangenen konsularisch betreue. Angeblich werde er im „Frühjahr“ aus der Haft entlassen. Das hörte David B. von seinem türkischen „Officer“, was freilich weitere Monate im türkischem Gewahrsam bedeutet.

 

Zufällig hatte ich vor 30 Jahren die Chance, als Korrespondent der Hannoverschen Allgemeine das Gefängnis von Antakya zu besuchen. Damals stellte sich die Türkei quer, einer deutschen Abgeordneten-Delegation den Besuch in einem türkischen Gefängnis zu erlauben. Im Mosaik-Museum von Antakya traf ich einen Konsularbeamten aus Ankara. Da mein Vater damals Botschafter in der Türkei war, bestand ein Vertrauensverhältnis. Der Beamte verriet mir den Namen eines inhaftierten deutschen LKW-Fahrers. Ausgerüstet mit dieser Information begab ich mich zum Gefängnis. Die Türken ließen mich ein, um meinen vermeintlichen „Freund“ zu treffen. Im Gefängnishof hingen Gartenschläuche wie Girlanden. Das sei die Wasserversorgung. Im „Besucherzimmer“ saß der LKW-Fahrer hinter Stacheldraht und einem Gitter aus armdicken Eisenstangen. Er erzählte, mit 6 weiteren Männern auf Holzpritschen in einer Zelle zu schlafen: „Am schlimmsten sind die Ratten. Nachts kommen sie und fressen uns an.“ Die Situation hat sich seitdem vermutlich gebessert, aber selbst für einen, der Pilgerquartiere gewohnt ist, dürfte der Daueraufenthalt in türkischen Abschiebezentren wohl ziemlich robust sein.

 

Offene Fragen

 

Die Familie des David B. wandte sich an Anwälte, Abgeordnete verschiedener Parteien und hielt direkten Kontakt mit der Botschaft, um mehr zu erfahren und Druck auf das Auswärtige Amt auszuüben. Doch ausgerechnet diese zuständige Berliner Behörde blockte ab. Man prüfe, hieß es und könne nichts tun. Der Bruder Till N. schreibt dazu: „Rechtsanwalt O. aus Köln, den wir in der Sache um Hilfe baten, war sehr erstaunt, dass Herr M., der Leiter der konsularischen Abteilung der deutschen Botschaft in Ankara, mir erklärt hat, sie würden nicht mit Anwälten zusammenarbeiten. Tatsächlich hatte ich schon im April als Antwort auf meine Frage, was sie denn zu den Gründen der Festnahme sagen: „wir haben das nicht infrage gestellt“.“

Das änderte sich schlagartig, als Peter Steudtner, ein „Menschrechtsaktivist“, in Istanbul verhaftet wurde. Ich (Ulrich Sahm) beobachtete das und schrieb an das AA: „Inzwischen ist ein deutscher „Menschenrechtsaktivist“ in der Türkei festgenommen worden. Innerhalb von 24 Stunden steht in Berlin alles Kopf:

1. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel äußert sich und redet von eine „Trübung der Beziehung“.

2. Ähnlich äußert sich der Sprecher des AA und lässt den türkischen Botschafter in Berlin einbestellen, um ihm „klare Worte“ mitzuteilen.

3. Bundesaußenminister Gabriel ist zuvor fröhlich und unbekümmert in den Urlaub gefahren, obgleich er mit Gewissheit wusste, dass seit Monaten ein deutscher Bundesbürger in einem türkischen Gefängnis schmort. Aber sowie ein „Menschenrechtsaktivist“ in der Türkei verhaftet und ins Gefängnis gesetzt wurde, hat der Herr Bundesaußenminister sogar einen Urlaub unterbrochen.

Sehe ich es richtig, dass nicht jeder deutsche Bundesbürger im Gefängnis in der Türkei „gleichberechtigt“ ist?

Für einen „Menschenrechtsaktivisten“, was meines Wissens nicht einmal eine eingetragene und entsprechend anerkannte Berufsgattung ist, wird die Kanzlerin einbezogen, der Botschafter einbestellt und der Bundesaußenminister unterbricht als „Zeichen“ für den Ernst der Lage (laut Medienberichten) seinen Urlaub. All das geschieht nicht nach der Inhaftierung ohne Begründung und einem Gefängnisaufenthalt von vier Monaten eines unbescholtenen christlichen deutschen Bürgers auf Pilgerreise auf den Spuren seiner jüdischen Vorfahren über Auschwitz nach Jerusalem.

Sind selbsternannte „Menschenrechtsaktivisten“ wirklich etwas „Besseres“ als ein Christ auf Pilgerreise?

Ihr Verhalten ist, mit Verlaub, für mich ein Skandal, der gegen jegliches Menschenrecht, Völkerrecht und vor allem gegen deutsches Recht verstößt, in dessen Auftrag Sie mitsamt ihren Botschaften im Ausland handeln.

Mir graust es vor der Vorstellung, selber in einem der nahöstlichen Länder ohne jede Begründung verhaftet und dann von Ihnen im Stich gelassen zu werden, nur weil ich mich nicht als „Menschenrechtsaktivist“ bezeichne. Mfg Ulrich Sahm“

 

Als David B. noch in Hatay war, haben sich die Deutschen geziert, wegen „zu gefährlich“. Inzwischen war er nach Erzurum verlegt worden. Dazwischen konnte wochenlang keiner erfahren, wo David B. ist.

Aus der Chronologie:

20. Juni: Freunde und Verwandte von David B. verschicken Briefe an Außenminister Gabriel, um ihn zum Handeln aufzufordern. Zwei Wochen später beginnt eine Mitarbeiterin des AA, nichtssagende Briefe über das diplomatische Bemühen der deutschen Seite an die Absender zu schicken. Auch in der Botschaft in Ankara bleibt es bei Bemühungen

20. Juli: Die deutsche Botschaft meldet, dass der Besuch von Herrn M. genehmigt wurde – einen Tag nach der Veröffentlichung des Falls Steudtner und Gabriels Reaktion darauf.

24. Juli Erster Besuch durch Herrn M. in Erzurum Askale. Hafterleichterungen wie die Möglichkeit, Post zu empfangen, zu schreiben und zu versenden, Besuch der Sportanlage, Telefonate auch mit der Botschaft werden besprochen.“

Aber immer noch weiß keiner, warum er festsitzt.

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel „warnte“ zwar vor Besuchen in der Türkei, änderte aber nicht die offiziellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes. Offenbar fürchtet die Bundesregierung die wirtschaftlichen Folgen. Denn eine Reisewarnung wäre ein schwerer Schlag gegen die Tourismusbranche in beiden Ländern.

 

David B. ist nur einer von angeblich 54 deutschen Bürgern, die in der Türkei festgehalten werden. Die Bundesregierung sollte sich vielleicht fragen, was Konsularschutz für alle Deutsche im Ausland wert ist, und nicht nur für „Aktivisten“, mit denen man vielleicht im Wahlkampf punkten kann.

 

(C) Ulrich W. Sahm

https://www.audiatur-online.ch/2017/08/28/deutscher-pilger-ueber-mehrere-monate-gefangen/

«Es ist unsere schiere Existenz, die für die Dschihadisten unerträglich ist»

Binnen 24 Stunden erlitt Spanien zwei große Terrorangriffe. Eine Dschihadistenzelle tötete 15 Personen in Barcelona und dem Badeort Cambrils. Im vergangenen Jahr war Deutschland das andere europäische Land, das von bewaffneten Islamisten schwer getroffen wurde. Zuerst pflügte ein Dschihadist mit einem großen LKW durch einen Weihnachtsmarkt im Zentrum Berlinsund ermordete 12 Personen. Dann hat ein messerschwingender Mann eine Person während eines Angriffs in einem Supermarkt in Hamburg ermordet.

Ein Tag nach dem Gemetzel in Barcelona fand in Turku, Finnland, ein weiterer Terrorangriff statt. Zwei Frauen wurden auf dem Marktplatz der ältesten Stadt des Landes ermordet. Jihad – in Finnland?

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Wo kann man miteinander leben?

Hier und da und dort kommen sie nicht einmal untereinander miteinander klar. Ein Land gibt es, da ist es selbstverständlich, dass die unterschiedlichsten Gruppen nebeneinander und miteinander leben (gefunden auf twitter)
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Wiederbelebung des antisemitischen Giftmotivs durch die Palästinenser

Manfred Gerstenfeld interviewt Raphael Israeli (direkt vom Autor)

Ein klassisches antisemitisches Kernmotiv ist die Überzeugung, dass Juden das Trinkwasser von Nichtjuden vergiften. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas recycelte dieses antisemitische Thema 2016 in einer Plenarsitzung des Europaparlaments. Dort sagte er, ein Rabbiner habe die israelische aufgefordert palästinensisches Trinkwasser zu vergiften.

Das waren palästinensische Fake News. Es gab keinen solcher Rabbiner. Genauso wenig existierte der Rat, dem er angeblich vorstand. Am Ende seiner Rede, die diese extrem antisemitische Verleumdung enthielt, erhielt Abbas viel Applaus und stehende Ovationen einer großen Zahl der Europaparlamentarier. Der damalige Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz – heute sozialdemokratischer Kanzlerkandidat für die anstehenden Wahlen in Deutschland – twitterte, Abbas‘ Rede sei „inspirierend“ gewesen. Ein paar Tage später sagte Abbas, er sei über den Rabbiner falsch informiert gewesen.

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Oberstes Gericht entscheidet

Deutscher Pass und Zweitfrau: Beides geht
Ein Syrer, der zwei Ehefrauen hat, darf trotzdem Deutscher werden. Die Stadt Karslruhe darf seine Einbürgerung nicht rückgängig machen, sagt der Verwaltungsgerichtshof.
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Getto statt Integration
Die Integrationsministerin Özuguz (SPD, Foto: re) tut mehr für schriftgläubige Islamverbände und Parallelgesellschaften als für eine wahre Integration. Wie kann das sein? Necla Kelek beklagt die fatale Integrationspolitik der Regierung, die das angebliche Ziel eher verhindert – durch Fördern der agitierenden Islamisten.
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Die Muslimen-Studie von Bertelsmann ist haltlos

Laut Bertelsmann-Stiftung sind Muslime integriert, kaum arbeitslos und Deutschland „verbunden“. Problematisch sei allein die fehlende Akzeptanz in der Aufnahmegesellschaft. Warum das Unsinn ist. Kompliment nach Gütersloh. Wie man mit Studien in die Medien kommt, wissen die Damen und Herren von der Bertelsmann-Stiftung. Die meisten größeren Nachrichtenportale haben die Pressemitteilung zur jüngsten Studie „Muslime in Europa – integriert aber nicht akzeptiert?“ mehr oder weniger unverändert samt Überschrift übernommen. Die zeugt von hoher PR-Professionalität: Sie vermittelt eine klare Botschaft, indem sie das zentrale Ergebnis schon mit einer impliziten Forderung verbindet. Da kommt kaum ein Journalist in Versuchung, sich die Studie genauer anzusehen und der Sache einen eigenen „Dreh“ zu verleihen. Entsprechend durchschlagend der Erfolg. So professionell die Darbietung, so wacklig ist allerdings die Grundlage. Nur acht Fragen zum religiösen Glauben – allerdings nicht zu politischen Aspekten der Religion – und sieben zu anderen Themen wurden vor 2010 zugewanderten muslimischen Probanden in fünf europäischen Ländern gestellt. Die Studienergebnisse beziehen sich also fast ausschließlich auf Selbstzeugnisse. Und gerade die Fragen, auf denen das Fazit: „integriert“ vor allem beruht, sind so gestellt, dass von vornherein kaum ein anderes Ergebnis denkbar wäre. Wer wird schon dem Interviewer auf die Frage „Wie verbunden fühlen Sie sich mit Deutschland?“ offen ins Gesicht sagen: „Eher nicht!“ Kein Wunder, dass das nur vier Prozent der Muslime in Deutschland tun.
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Israel tut nicht genug, um die Söhne nachhause zu bringen
Am Wochenende sendete der Fernsehkanal Channel 22 ein Interview mit Lea Goldin, Mutter des im Gazakrieg 2014 im Gazastreifen ums Leben gekommene Hadar Goldin, dessen Leiche, wie auch des ebenfalls im Gazastreifen gefallenen Soldaten Oron Shaul, bis heute von der Hamas festgehalten wird. Dabei kritisiert sie die Israelische Regierung, vor allem Ministerpräsident Netanjahu und Verteidigungsminister Lieberman. Es würde nicht genug Druck auf die Hamas ausgeübt werden.
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News 270817

Ich liege und schlafe ganz in Frieden; denn
allein du HERR hilfst mir, daß ich sicher
wohne. – Psalm 4,9
 
 

Entmutigendes aus Europa

Britische Banken verbannen Sparschweine, weil sie einige Muslime beleidigen könnten. Die Banken Halifax und NatWest haben den Zug angeführt, das zeitlose Sparsymbol nicht mehr an Kinder auszugeben oder in ihrer Werbung zu benutzen, berichtete die Daily Express/Daily Star-Gruppe heute.
Muslime essen kein Schweinefleisch, da die islamische Kultur das Schwein als ein unreines Tier ansieht. Salim Mulla, Sekretär des Lancashire Council of Mosques, unterstützte die Aktion der Banken.
„Das ist ein sensibles Thema und ich denke, die Banken sind einfach höflich gegenüber ihren Kunden“, sagte er.
Die Aktion brachte jedoch von Kritikern auch Vorwürfe verrückt gewordener politischer Korrektheit.
„Als nächstes werden dann Weihnachtsbäume und Krippen verboten und das logische Ergebnis davon wird ein Prozess der kühlen Uniformität“, sagte der Dean of Blackburn, Reverend Christopher Armstrong. „Wir sollten lernen unsere Unterschiede zu feiern, nicht sie zu fürchten.“
Khalid Mahmoud, Abgeordneter der Labour-Party für Birmingham und eines von vier muslimischen Parlamentsmitgliedern in Großbritannien, kritisierte das Sparschwein-Verbot ebenfalls. „Wir leben in einer multikulturellen Gesellschaft und die Traditionen und Symbole der einen Gemeinschaft sollten nicht ausgelöscht werden, nur um einer anderen gefällig zu sein“, sagte Mahmoud. „Ich bezweifle, dass es viele Muslime gibt, die durch Sparschweinen ernsthaft beleidigt w¨ren.“

Es scheint so, dass einige in Großbritannien nichts aus den Anschlägen von London lernen wollen, außer dass man sich den Extremisten beugt, weil man ihre Gewalttätigkeit fürchtet – aber ihnen nur nicht die Stirn bieten sollte. Weite Kreise Europas befinden sich freiwillig bereits im Dhimmi-Status und dazu gehören auch diese Banken.

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Im Faschisten-Fieber: Nazi-Trump-Titelseite verursacht Spekulationen über deutsche Medien

Berichte, dass deutsche Medien als fügsamer Kanal zur Desinformation durch die Regierung zweckentfremdet werden, werfen Fragen nach der wahren Herkunft der Attacke der Zeitschrift auf
Inmitten Berichten deutscher Journalisten, die erklären, dass die Medien ihres Staates eine „Regierungsventil, das kritische Ansichten unterdrückt“ geworden sind, hat die offene Antipathie für US-Präsident Donald Trump mit der Gleichsetzung des US-Präsidenten mit Adolf Hitler in einer Fotomontage auf der Titelseite der gestern veröffentlichten Ausgabe ein neues Niveau der Schmähungen erreicht. Die Montage zeigt Trump in ein US-Flagge gewickelt beim Nazi-Gruß. Die Schlagzeile ist ein Wortspiel: Sie dreht Hitlers Autobiografie „Mein Kampf“ in „Sein Kampf“.

Der Leitartikel leitet über auf Präsident Trumps angebliche Verbindungen zur Neonazi-Szene in den Vereinigten Staaten n ach den Vorfällen in Charlottesville. Die Unterzeile lautet: „Neonazis, Ku-Klux-Klan, Rassismus: Wie Donald Trump den Hass in Amerika schürt.“

Die Titelseite der deutschen Wochenzeitschrift hat bereits heftige Kritik ausgelöst, besonders bei amerikanischen Konservativen. Auch in den sozialen Netzwerken ist Kritik an der „Sinnlosigkeit“ der Titelseite und der Trivialisierung der Verbrechen Hitlers vernichtend: „Kann man Trump nicht kritisieren ohne ihn mit Hitler zu vergleichen?“ und „Wer verbreitet hier Hass?“ sind repräsentative Reaktionen deutscher Journalisten und verschiedener anderer Organisationen.

So verstörend die Schmähungen der Zeitschrift sein mögen, Berichte dass deutsche Medien als Ganzes dazu zweckentfremdet werden als fügsamer Kanal für Desinformation der Regierung zu dienen, wirft Fragen auf, wo der wahre Ursprung der Attacke des Stern auf den Präsidenten zu finden ist. Die niederländische Medien-Website TOP Online veröffentlichte ein Interview mit der deutschen Journalistin Claudia Zimmermann, berichtete The Old Continent (Der Alte Kontinent). Als Reporterin, die 24 Jahre lang für den öffentlich-rechtlichen WDR gearbeitet hatte, wurde sie zu der Art und Weise befragt, wie über die Flüchtlingskrise und die Silvester-Vorfälle in Köln berichtet wurde. In der Sendung wurde sie gefragt, ob von ihr erwartet wurde, dass sie auf bestimmte Weise über Migranten und Flüchtlinge berichtet. Zimmermann antwortete: „Wir sind öffentlich-rechtlicher Rundfunk und darum angehalten, das Problem in einer mehr positiven Art anzugehen. Das beginnt mit der Willkommenskultur von Merkel bis zu dem Augenblick, als die Stimmung kippte und es mehr kritische Stimmen im Rundfunk und auch von der Politik gab. … Wir sind natürlich ein öffentlich-rechtlicher Sender, das heißt, es gibt verschiedene Kommissionen, die bestimmen, wie unser Programm aussehen muss. Und wir sind natürlich sehr wohl angewiesen, ein bisschen pro Regierung zu berichten.“

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Stoff für’s Hirn

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Spiel mit dem Feuer

Mit scharfer Kritik hat Nikki Haley, die amerikanische Vertreterin bei den Vereinten Nationen, auf die jüngsten Äußerungen des Kommandeurs der im Libanon stationierten UN-Blauhelme reagiert: Mit der Behauptung, ihm sei nichts von einer Aufrüstung der Hisbollah bekannt, hatte Michael Beary in der letzten Woche Rufe nach einer Verschärfung des UNIFIL-Mandats zurückgewiesen.

Unterstützung erhielt der Ire dabei von UN-Sprecher Stephane Dujarric, der erklärte, die Vereinten Nationen hätten vollstes Vertrauen in Michael Beary, der die UNIFIL, die United Nations Interim Force in Lebanon, seit Mai des vergangenen Jahres führt. Der Berufsoffizier, widersprach ihm nun Nikky Haley, sei der »einzige Mensch im Süden Libanons, der nicht sieht, was die Hibollah« tue.

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Tödliches Larifari

In Biel hat ein Hassprediger jahrzehntelang Sozialhilfe bezogen. Einzelfall oder Ausdruck eines zerrütteten Systems? 

Am Mittwoch wurde bekannt, dass in Biel ein islamistischer Prediger seit Jahren von der Sozialhilfe gelebt hatte. Präzis hat er von 2004 bis 2017 insgesamt rund 600’000 Franken erhalten, gearbeitet hat er nie, gepredigt dafür umso mehr: Hass gegen Christen, Juden, Atheisten und so weiter – was immer ihm nicht ausreichend muslimisch schien, erregte den Zorn des Frommen. Vor Jahren kam er als Asylbewerber aus Libyen in die Schweiz, um sich von uns gegen den damaligen Diktator Muammar al-Gaddafi schützen zu lassen, weil er ein Muslimbruder war und vermutlich verfolgt wurde. Zum Dank überzieht er uns, hier im Westen, mit Predigten dieser Art: «Oh, Allah, ich bitte dich, die Feinde unserer Religion zu vernichten, vernichte die Juden, die Christen und die Hindus und die Russen und die Schiiten. Gott, ich bitte dich, sie alle zu vernichten und dem Islam seinen alten Ruhm zurückzugeben.»
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Weltgeschichte als Verpflichtung

Der Witz geht so: Was wünscht man einer 110-jährigen jüdischen Frau zum Geburtstag? Dass sie 120 werde. Und was einer 120-Jährigen? Einen schönen Tag.

«Bis 120!» ist der traditionelle hebräische Geburtstagswunsch. Vor 120 Jahren fand in Basel der erste Zionistenkongress statt. Man könnte Israel nun einfach noch einen schönen Tag wünschen. Doch der Wunsch, das Jubiläum gross zu feiern, hat eher weniger mit dem jüdischen Volksmund zu tun. Vielmehr passte der Jahrestag Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ins politische Konzept. Ein Erinnerungskongress am Ort, wo sich Theodor Herzls Vision zu konkretisieren begann, mit Staatschefs aus aller Welt, wenn möglich US-Präsident Donald Trump inklusive, hätte dem innen- wie aussenpolitisch umstrittenen Politiker zu neuem Glanz verhelfen können.

Allein, es sollte nicht sein. Basel und die Schweiz vermochten das Sicherheitsdispositiv, wohl das umfangreichste, das Basel je gesehen hätte, mangels frühzeitiger und detaillierter Angaben aus Israel nicht rechtzeitig auf die Beine zu stellen. Die föderalen Strukturen brachten auch in diesem Fall einen grossen Koordinationsaufwand mit sich, der sich nicht einfach verordnen liess. Polizeikonkordat, Armee, Nachrichtendienste, Bundespolizei, Grenzschutz, sie alle müssen erst einmal zusammenfinden.

Die Enttäuschung hielt sich in der Folge in Grenzen. Auch in Basel. Vereinzelt war von einer verpassten Chance die Rede, aber eigentlich war man ganz froh, das absehbare Riesenbohai nicht über sich ergehen lassen zu müssen. Zumal man auch mit Pro-Palästina-Demonstrationen hätte rechnen müssen, in deren Windschatten – unvermeidlich der Antisemitismus seine hässliche Fratze gezeigt hätte. Spätestens, wenn der Zionistenkongress sich zum 125. Mal jährt, also ein richtiges Jubiläum feiert, wird das Thema wieder aufs Tapet kommen. Genügend Vorlaufzeit für eine würdige Feier ist jetzt vorhanden. Und eventuell kommen Stadtmarketing und Tourismus Basel dann von selbst auf die Idee, dieses welthistorische Ereignis auf Basler Boden endlich zu nutzen. Easyjet fliegt vom Euroairport direkt nach Tel Aviv. Eigentlich eine Einladung für Israelis, eine Reise nach Basel zu buchen, Herzl inklusive.

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Sie haben nichts begriffen

Entre émotion et colère. Par Joana Viusà, L’Indépendant, 27. August 2017:Wer hat 15 ermordet und 126 verletzt? “Die terroristische Aggression”!Was ist die Antwort? “*NoTenimPor” = Wir haben keine Angst.Wer ist der Adressat? “Alle Djihadisten”.Welches ist die Nachricht? “Gegen die Regierung Spaniens, die uns in diese Lage versetzte.”Welche Flaggen sieht man? Die der Kämpfer für die…

über Barcelona.Sie haben nichts begriffen! — Blog von Gudrun Eussner

News 260817

Und der HERR sprach zu Mose: Schreib dir diese Worte auf; denn auf Grund dieser Worte habe ich mit dir und mit Israel einen Bund geschlossen. – 2. Mose 34,27

Danke, Israel…

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https://heplev.wordpress.com/2017/08/26/danke-israel/

Dhimmitum und Marcionismus*

Juden und Christen unter dem Islam

Scheik Yussef al-Qaradawi, geistiger Führer der Muslim-Bruderschaft, erklärte im Dezember 1977 in einem Interview, dass das islamische Gesetz die Völker des Buches – Juden und Christen – in drei Kategorien teilt: nicht muslimische Geschützte, die Dhimmis, die in islamischen Ländern leben (dar al-islam); Nicht-Muslime, die in Ländern vorüber gehender Waffenstillstände leben; und Nicht-Muslime, die im Land des Krieges (harbis) leben.

In der Erklärung, dass das islamische Gesetz für jede dieser Kategorien andere Regeln hat,1 fasste der Scheik in wenigen Worten die Theorie des „Jihad“ zusammen, der die Beziehungen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen beherrscht.

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https://heplev.wordpress.com/2017/08/26/dhimmitum-und-marcionismus/

Autor zerreißt Gedicht mit Holocaust-Vergleich

Versöhnliches Ende im Streit um die documenta-Performance „Auschwitz on the beach“: Sein Gedicht mit Holocaust-Vergleichen hat der Autor Franco Berardi öffentlich zerrissen. Dass er es geschrieben hat, bereut er nicht.

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http://www.hessenschau.de/kultur/documenta/autor-zerreisst-gedicht-mit-holocaust-vergleich,auschwitz-beach-entschaerft-102.html

Affine Gefühlswelten

Warum Judenfeindschaft schwer vergleichbar ist – Vorläufiges zu einer Hass-Geschichte

Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts wurden in der westlichen akademischen Welt Vergleiche von Judenfeindschaft mit Feindseligkeiten gegenüber verschiedenen Minderheiten populär. Sie haben die Besonderheiten sowohl der Judenfeindschaft als auch der anderen Feindseligkeiten eher verstellt als erhellt. Praktisch hatte dies zur Folge, dass die einzelnen Phänomene unter einem Stapel banaler Allgemeinheiten verschwanden und keine wirksamen Gegenstrategien mehr entwickelt werden konnten. Auf der Ebene des Gefühlshaushalts lässt sich Judenfeindschaft aber kulturhistorisch und aktuell von anderen Gruppenfeindseligkeiten unterscheiden, vor allem von der Islam- bzw. Muslimfeindschaft und vom Orientalismus Edward Saids, die sowohl in ihrer Struktur und Genese als auch in ihrer Dimension anders funktionieren, anders entstanden sind und andere Effekte nach sich ziehen. Reflexhaft wird dagegen häufig eingewandt, dass man ja wohl noch vergleichen dürfe, so als handele es sich um ein moralisches Vergleichsverbot, das faktisch niemand erteilt hat. Die Frage ist, aus welchem Grund und zu welchem Zweck verglichen werden soll oder muss. Selbstverständlich kann man einen Vergleich anstellen, der die Gemeinsamkeiten und Unterschiede gleichermaßen berücksichtigt. Nur wird ein solcher Vergleich allein beim oberflächlichen Hinsehen ergeben, dass weder Araber noch Muslime als solche im Okzident und im Orient vergleichbaren Feindseligkeiten, Vertreibungen, Pogromen, Massenmorden und Vernichtungsprogrammen bis hin zur Shoah ausgesetzt gewesen sind. Araber und Muslime wurden in Europa vor allem seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Opfer von Fremden- oder Ausländerfeindlichkeit vor allem rechtsextremer Akteure. Der als Genozid anerkannte Massenmord an Tausenden männlichen bosnischen Muslimen im Zuge des jugoslawischen Bürgerkrieges in den 1990er Jahren war ein Versagen auch der bestehenden internationalen Institutionen. Mit den Genoziden an den Herero, den Armeniern, Roma, Sinti und Juden, die sich ebenfalls voneinander unterscheiden, ist er nicht vergleichbar.

Allein im 20. und 21. Jahrhundert sahen und sehen sich Juden und der seit 1948 existierende Staat Israel den Feindseligkeiten und Vernichtungsfantasien einer Art „Querfront“ rechter, linker und islamischer Extremisten ausgesetzt, die in Hinblick auf Israel auch Teile der Mitte und der akademischen Elite umfasst. Ein Vergleich zwischen Judenfeindschaft und Araber- bzw. Muslimfeindschaft kann demnach nur kontrastiv sein, wie Monika Schwarz-Friesel und Evyatar Friesel in ihrem Aufsatz „‘Gestern die Juden, heute die Muslime …‘? Von den Gefahren falscher Analogien“ vorgeschlagen haben. In „Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert“ zeigen Jehuda Reinharz und Monika Schwarz-Friesel, wie sich Judenfeindschaft heute artikuliert. Das visuelle Vokabular der Judenfeindschaft fußt auf dem Verbalantisemitismus und kann ohne ihn weder erfasst noch analysiert werden. Jenseits der traditionellen Entgegensetzung von Vernunft bzw. Verstand auf der einen und Gefühlen auf der anderen Seite hat das verbale wie das visuelle Vokabular auf der Gefühlsebene eine Urteilsfunktion. Je nachdem, wie das Urteil über das kreierte Kollektivsubjekt ‚Jude‘, ‚Judentum‘,‚ Zionismus‘, ‚Israel‘ ausfällt, kann von Judenfeindschaft im Sinne einer geschlossenen Konzeptualisierung gesprochen werden. Dabei spielen Diffamierung, Delegitimierung und Dämonisierung (Nathan Scharansky) eine entscheidende Rolle.

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http://literaturkritik.de/affine-gefuehlswelten-warum-judenfeindschaft-schwer-vergleichbar-ist-eine-hass-geschichte,23653.html

Kommentare

_Palästinenser: Die „Flitterwochen“ mit den USA sind vorbei_*

https://de.gatestoneinstitute.org/10898/palaestinenser-flitterwochen-usa

„Es wird so gekonnt gelogen, dass es uns nicht einmal mehr bewusst wird wie genial das Böse ist.
Das sollte uns das Gruseln lehren, denn hier versucht jemand die Wahrheit mit der Wahrheit zu schlagen. Er meint das buchstäblich: Der Friede wird verfolgt. Da ist das Ergebnis aus den Flitterwochen der PA mit den USA. Die Hochzeitsnacht endet mit einem Schrecken. Die Braut wurde an den Falschen verkauft. So wird der Friede buchstäblich verfolgt. Das wird als Fest gefeiert?
Dieser Friede stammt aus dem westlichen Gruselkabinett.
Der biblische Friede wird die Grausamkeit dieser Verschleierungkünstler schnell ans Licht bringen: Eine Hochzeitsnacht mit dem Teufel kann nur Verrat und Täuschung zu der betrogenen Braut bringen. Sobald die verkaufte Braut den falschen Bräutigam in ihrem Bett entdeckt wird sie sich verweigern müssen, wenn das Elend nicht endlos werden soll. Ein Ende mit Schrecken wäre hier allen Wunschgedanken vorzuziehen.
Israel, wach endlich auf! Sie meinen es nicht gut mit dir! Suche deine Zuflucht bei dem ewigen Gott und niemals bei dem der dich seit Anfang an nur blendet! Du wirst schon wieder verfolgt und merkst es nicht, weil sie es ungeschminkt in aller Offenheit so sagen. Der Friede wird seit Menschen Gedenken verfolgt. Diesmal ganz offensichtlich, und alles lächelt selig. Ich kriege Gänsehaut. 
Israel, deine Liebhaber sind deine Mörder. Lasse sie nicht länger rein!
Psalm 71: 12  Oh Gott, sei nicht ferne von mir. Eile mir zu Hilfe!
Islam uns Humanismus zeugten eine Mißgeburt. 
Sie sagen  Friede Friede und meinen es nicht! oh nimm den Schleier von unseren Augen!
Das  Volk, das seinen Gott kennt wird ihren Betrug durchschauen und entsprechend handeln.“

DNA-Analyse: Israeliten sind nicht die Juden aus dem alten Testament

https://wordpress.com/read/feeds/68755864/posts/1571415068

1) „Das will uns sagen: Die Juden gibt es nicht. Und was es nicht gibt, hat auch nichts zu sagen. Der Gott der Bibel hat aber das letzte Wort. ER stellt sich zu dem was zunichte und unscheinbar gemacht wird um IHN auszuschalten.  Er ist der große Wiederhersteller. Was zerstreut wurde wird er wieder sammeln. Buchstäblich wird er das tun, und ohne die UNO und ohne die Wissenschaft zu fragen. Denn er kann es. Denn er ist 

DER ICH BIN. 

Ich möchte nicht sein Feind sein!“

2) Uli Sahm:

„Ich wusste es doch immer schon. Die Kusaren haben das Judentum erfunden und auch die Bibel geschrieben.

Eigentümlich nur, dass Jesus noch nicht als Kusarenfürst erkoren worden ist“.

3)

„……eine grobe Schätzung der Gründungspopulation zu berechnen und Ober- und Untergrenzen für die Zeit zu setzen, die seit der Entstehung dieser Gruppe verstrichen war.“

„Und die sind da aus dem Nichts entstanden oder was?
Auch mit Mitglieder dieser „neu entstandenen Gruppe“ hatten Vorfahren.
Was ist übrigens mit den Studien, mit denen festgestellt wird, ob ein Jude tatsächlich ein Cohen (Priester) ist? Das sind Gen-Untersuchungen. Und wenn die Juden aus Europa keine Nachfahren der Israeliten sind, würde man keine verwandtschaftlichen/Stammes-Beziehungen und -Stränge feststellen können. Es gäbe schlichtweg keine europäischen Cohanim und die Untersuchungen wären allesamt Fälschungen.

Vor 600 bis 800 Jahren – überlegt mal, was da war. Da waren die größten Pogrome und Judenvertreibungen des Mittelalters in Europa.
Ist doch wohl klar, dass nach einer derartigen „Dezimierung“ eine relativ (!) kleine Gruppe übrig geblieben ist, die der Grundstamm der späteren Generationen war.

Wenn man ein wenig Geschichtskenntnisse hat und ein wenig die Logik bemüht, dann kann man schon erkennen, dass die Behauptung die Israeliten seien nicht die Juden des Alten Testaments, Blödsinn ist. Wer hat die überhaupt aufgestellt? Der Artikel über die Studie gibt das nicht her!“

Frankfurt verbietet Israel-Boykott

Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main hat am Freitag beschlossen, gegen die Israel-Boykott-Bewegung „Boykott, Desinvestitionen, Sanktionen“ (BDS) vorzugehen. Den Schritt hatte der Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker angeregt. Der CDU-Politiker bezeichnete BDS als antisemitische Bewegung; ihr gehe es um die Delegitimierung des Staates Israel. Der Beschluss bedeutet unter anderem, dass die Stadt keine Räumlichkeiten…

über Frankfurt verbietet Israel-Boykott — Israelnetz – Neueste Nachrichten