Die Nato beschreibt die jährliche Übung «Steadfast Noon» als eine «routinemässige, wiederkehrende Ausbildungsmassnahme». Das Bündnis betont, die Übung sei keine Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Die Technologiefirma Neuralink von Elon Musk will über Gehirn-Computer-Schnittstellen die Fähigkeiten des Menschen optimieren. Ein vollständig gelähmter Mann in Deutschland ist einer der ersten Menschen mit einer Sonde im Gehirn.
Für grosse Teile der Weltbevölkerung scheint die Pandemie ihren Schrecken verloren zu haben. Auffrischimpfungen stossen nur noch auf eine geringe Nachfrage.
Masken tragen nur noch wenige, viele Impf- und Testzentren haben ihren Betrieb eingestellt. Die Anzeichen verdichten sich, dass die Pandemie bald der Vergangenheit angehören und zu einer blossen Epidemie übergehen wird.
Die Aktie der Grossbank hat am Montag zeitweise über zehn Prozent ihres Werts verloren. Dabei dürften auch Plattformen wie Reddit und Twitter eine Rolle gespielt haben, wo wilde Gerüchte über einen angeblichen Kollaps breit zirkulieren.
Seit Beginn des Ukraine-Krieges sind zahlreiche russische Top-Managern auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Jetzt ist der Direktor einer Tochtergesellschaft der russischen Eisenbahnen tot auf dem Balkon seiner Wohnung entdeckt worden. Was steckt dahinter?
Die sozialdemokratische Ministerpräsidentin Schwedens, Magdalena Andersson, hat am Mittwochabend die Niederlage in der Parlamentswahl eingestanden. Auf die bürgerliche Viererkoalition, die die Macht übernehmen will, warten nun harte interne Auseinandersetzungen.
Die nächste Eskalation der Gaskrise hat die Börsen tief in die Verlustzone gedrückt. Der deutsche DAX verliert gegen 3 Prozent. Der Schweizer SMI büsst 1,75 Prozent ein.
Es ist richtig, dass Polizei und Armee gemeinsam trainieren. Die Kritik an der Anti-Terror-Übung «Fides» war völlig überzogen – und sie erhielt im Vorfeld zu viel Aufmerksamkeit.
Deutschlands grüne Kulturstaatsministerin verteilt Millionen Euro an «Projekte zur strukturellen Stärkung des Journalismus». Von den Auserkorenen ist bisher niemand durch kritische Distanz zu ihrer Partei aufgefallen.
Wenn die Nachrichtenlage schwierig ist, können eigene, positive Nachrichten helfen. Das mag sich Deutschlands Kulturstaatsministerin Claudia Roth gedacht haben, als sie dieser Tage verkündete, den «unabhängigen Journalismus» im Land mit 2,3 Millionen Euro zu fördern. Gerade noch hatte die 67-Jährige wegen der judenfeindlichen Bilder auf der Documenta medial in der Kritik gestanden; die «Jüdische Allgemeine» hatte ihren Rücktritt gefordert. Und nun empfiehlt sich Roth als Förderin von kritischen Beobachtern. Souverän, könnte man meinen.
Wer im vergangenen Jahr in Deutschland Zweifel an einer Impfung hatte, durfte sich von Politikern und Medien anhören, dass er das Land terrorisiere und ausgegrenzt gehöre. Das darf sich nicht wiederholen.
Die deutschen Regierungspläne für den dritten Corona-Herbst sollen in den nächsten Tagen vorliegen. Gesundheitsminister Karl Lauterbach von der SPD und Justizminister Marco Buschmann von der FDP feilen noch an der Vorlage zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes. Dem Vernehmen nach soll es Schulschliessungen, Lockdowns und Ausgangssperren nicht mehr geben. Immerhin. Doch wie steht es um die Versammlungsfreiheit, die Pflicht, Masken zu tragen, sich testen zu lassen, 2-G- und 3-G-Regeln? In diesen Fragen schlummert noch gesellschaftliches Sprengmaterial. Bundeskanzler Olaf Scholz lag nicht nur ein bisschen, sondern komplett daneben, als er im vergangenen Winter versuchte, eine Spaltung der Gesellschaft zu negieren. Wahr ist: Die deutsche Pandemiepolitik hat die Gesellschaft gespalten. Die Gräben, die sich durch die Corona-Massnahmen auftaten, ziehen sich bis heute durch das öffentliche Leben, durch Unternehmen, mitunter durch heimische Wohnzimmer. Und dafür sind auch Politiker verantwortlich, die den Ungeimpften und Impfskeptikern nicht einfach nur widersprachen, sondern diese als Sündenböcke und Schuldige brandmarkten.
Der Bundeskanzler verspricht, die Bürger angesichts der steigenden Energiepreise weiter zu «entlasten». Niemand werde alleingelassen, alles Erforderliche werde getan. Das klingt schön, aber es verstellt den Blick auf die Wirklichkeit.
Vermutlich war es der Wunsch, als Kanzler auch einmal eine Botschaft zu haben, die über die Abendnachrichten hinaus in Erinnerung bleibt. Angela Merkel hatte ihr «Wir schaffen das». Olaf Scholz versucht es nun mit der Fussballhymne «You’ll Never Walk Alone». Niemand werde mit seinen Problemen alleingelassen, versprach er an diesem Freitag in Berlin: «keine einzelne Bürgerin, kein einzelner Bürger, auch nicht die Unternehmen in diesem Land».
Heizungschecks werden verbindlich, private Pools dürfen im Winter nicht mit Gas beheizt werden und in Fluren soll die Heizung abgestellt werden. Die Füllstände für Gasspeicher werden heraufgesetzt.
Im krisengeschüttelten Sri Lanka überschlagen sich die Ereignisse: Kaum ist der Präsident auf die Malediven geflohen, schlägt die kurze Freude über die Flucht in Wut um.
Im nächsten Winter könnten Gas und Strom knapp werden. Die Schweiz ist auf eine solche Krise schlecht vorbereitet. Jetzt rächen sich die Versäumnisse der vergangenen Jahre.
Bis vor kurzem war es bloss ein fernes Schreckensszenario: Russlands Präsident Wladimir Putin dreht Europa den Gashahn zu und stürzt Europas Wirtschaft in eine tiefe Rezession. Doch seit zwei Wochen ist dieses Szenario beunruhigend nahe gerückt: Über die Pipeline Nord Stream 1 kommt nur noch ein Bruchteil der gewöhnlichen Gasmenge an. Und es besteht die berechtigte Befürchtung, dass Putin Europa den Gashahn ganz zudreht, wenn der Winter naht.
Die Energiekrise in Europa führt dazu, dass sich der Bundesrat, bereits wenige Monate nachdem er die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus aufgehoben hat, schon wieder im Krisenmodus befindet. Es herrsche Krieg in Europa und darum sei nicht sicher, ob die Schweiz die nächsten Monate schadlos überstehe, erklärte Energieministerin Simonetta Sommaruga. Nun gehe es ums Ganze.
Abscheulich und rücksichtslos – mit deutlichen Worten verurteilt die New Yorker Richterin Alison Nathan die frühere Dame des Jetsets zu 20 Jahren hinter Gittern wegen Beihilfe am sexuellen Missbrauch von Kindern und der Beteiligung daran. Sie will auch ein Signal an andere senden.
Nach dem Skandal um ein antisemitisches Werk auf der Kasseler Kunstschau ruft die deutsche Kulturstaatsministerin nach Aufklärung. Dabei hatte auch sie vor kurzem noch zu denen gehört, die Bedenken wegen der israelfeindlichen Kuratoren leichtfertig beiseitewischten.