15.04.2024 Andreas Schäfer: Biblische Lebensorientierung – Josia (2. Chronik 34 + 35)
16 Dienstag Apr 2024
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06 Samstag Apr 2024
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1 Über die Ammoniter: 1 So spricht der Herr: Hat denn Israel keine Kinder, oder hat es keinen Erben? Warum hat denn ihr König[1] Gad geerbt und wohnt sein Volk in dessen Städten? 2 Darum siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da ich gegen Rabba der Ammoniter Kriegslärm werde erschallen lassen, so daß es zu einem Schutthaufen wird und seine Tochterstädte in Feuer aufgehen; und Israel soll seine Erben wieder beerben! spricht der Herr.
3 Heule, Hesbon; denn Ai ist verwüstet! Schreit, ihr Töchter Rabbas! Gürtet Sacktuch um, lauft klagend zwischen den Mauern umher; denn ihr König muß in die Verbannung wandern, seine Priester und seine Fürsten alle miteinander! 4 Was rühmst du dich der Täler? Dein Tal soll überflutet werden, du abtrünnige Tochter, die auf ihre Schätze vertraut [und spricht]: »Wer sollte mir nahekommen?« 5 Siehe, ich will von allen Seiten her Schrecken über dich kommen lassen, spricht der Herrscher, der Herr der Heerscharen, und ihr sollt verjagt werden, jeder vor sich hin; und niemand wird die Flüchtlinge sammeln! –
6 Aber danach will ich das Geschick der Ammoniter wieder wenden, spricht der Herr.
→ Hes 25,12-14; Ob 1,1-21; Jes 347 Über Edom: 7 So spricht der Herr der Heerscharen: Ist denn keine Weisheit mehr in Teman? Ist den Verständigen der Rat abhandengekommen? Ist ihre Weisheit ausgeschüttet? 8 Flieht, seid verwirrt, die ihr euch tiefe Schlupflöcher gemacht habt, ihr Bewohner von Dedan! Denn Esaus Verhängnis lasse ich über ihn kommen, die Zeit seiner Heimsuchung. 9 Wenn Weingärtner über dich kommen, werden sie nicht eine Nachlese übriglassen?, wenn Diebe in der Nacht, so verderben sie [nur], bis sie genug haben.
10 Doch ich, ich lege Esau bloß, ich ziehe ihn aus seinen Schlupfwinkeln hervor, so daß er sich nicht länger verbergen kann. Seine Nachkommen und seine Brüder und seine Nachbarn sind zerstört, und sie sind nicht mehr. 11 Laß nur deine Waisen! Ich will sie am Leben erhalten, und deine Witwen mögen auf mich vertrauen!
12 Denn so spricht der Herr: Siehe, die, welche nicht dazu verurteilt waren, den Kelch zu trinken, müssen dennoch trinken; und du solltest ungestraft bleiben? Nein, du bleibst nicht ungestraft, sondern du mußt ihn gewiß auch trinken! 13 Denn ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der Herr, daß Bozra zum Entsetzen, zum Hohn, zur Verwüstung und zum Fluch werden soll; ja, alle ihre Städte sollen zu ewigen Trümmerstätten werden!
14 Ich habe eine Kunde gehört von dem Herrn, es ist ein Bote zu den Heidenvölkern gesandt worden:[2] Versammelt euch und zieht gegen sie[3] und steht auf zum Krieg!
15 Denn siehe, ich habe dich klein gemacht unter den Heidenvölkern, verachtet unter den Menschen. 16 Daß man dich fürchtete, hat dich verführt, und der Übermut deines Herzens, du, der du in Felsschluchten[4] wohnst und dich auf Bergeshöhen aufhältst! Wenn du aber auch dein Nest so hoch bautest wie ein Adler, so werde ich dich dennoch von dort hinunterstürzen! spricht der Herr.
17 Und Edom soll zum Entsetzen werden; wer daran vorübergeht, wird sich entsetzen und zischen wegen all seiner Plagen. 18 Wie Sodom und Gomorra samt ihren Nachbarstädten umgekehrt worden sind, spricht der Herr, so wird auch dort niemand mehr wohnen und kein Menschenkind sich dort aufhalten.
19 Siehe, wie ein Löwe vom Dickicht des Jordan[5] heraufkommt zu der fruchtbaren Weide, so will ich sie plötzlich von dort wegtreiben, und den, der [dafür] auserwählt ist, über sie setzen. Denn wer ist mir gleich, und wer will mich zur Rechenschaft ziehen? Oder welcher Hirte kann vor mir bestehen? 20 Darum hört den Ratschluß des Herrn, den er über Edom gefaßt hat, und seine Absichten über die Einwohner von Teman: Man wird sie gewißlich wegschleppen, [auch] die Kleinsten der Herde! Wahrlich, ihre Weide wird sich über sie entsetzen! 21 Vom Getöse ihres Falls erbebt die Erde; man hört am Schilfmeer den Widerhall von ihrem Geschrei. 22 Siehe, wie ein Adler steigt er empor und fliegt und breitet seine Flügel über Bozra aus! An jenem Tag wird das Herz der Helden Edoms werden wie das Herz einer Frau in Kindesnöten!
→ Jes 17,1-323 Über Damaskus: 23 Hamat und Arpad sind zuschanden geworden; denn sie haben eine böse Nachricht vernommen; sie sind fassungslos! Sie sind in ängstlicher Erregung wie das Meer, das nicht zur Ruhe kommen kann. 24 Damaskus ist mutlos geworden; es hat sich zur Flucht gewandt, Zittern hat es befallen, Angst und Wehen haben es ergriffen wie eine, die gebären soll.
25 Wie? Ist sie nicht verlassen, die gepriesene Stadt, die Burg meiner Wonne? 26 Darum wird ihre junge Mannschaft in ihren Straßen fallen, und alle Kriegsleute sollen an jenem Tag umkommen, spricht der Herr der Heerscharen; 27 und ich will ein Feuer anzünden in den Mauern von Damaskus, das soll die Paläste Benhadads verzehren!
28 Über Kedar[6] und die Königreiche von Hazor, die Nebukadnezar, der König von Babel, schlug: 28 So spricht der Herr: Kommt, zieht herauf gegen Kedar und vertilgt die Söhne des Ostens! 29 Man wird ihre Zelte und Schafherden rauben, ihre Teppiche und alle ihre Geräte; auch ihre Kamele wird man ihnen nehmen; man wird über sie rufen: »Schrecken ringsum!«
30 Flieht, flüchtet schnell, die ihr euch Schlupflöcher gemacht habt, ihr Bewohner von Hazor! spricht der Herr; denn Nebukadnezar, der König von Babel, hat einen Ratschluß gegen euch beschlossen und einen Plan gegen euch ausgeheckt.
31 Macht euch auf, zieht ins Feld gegen das sorglose Volk, das so sicher wohnt! spricht der Herr. Sie haben weder Tore noch Riegel und wohnen für sich allein. 32 Ihre Kamele sollen zum Raub werden und ihre vielen Herden zur Beute, und ich will sie, die sich den Bart stutzen, nach allen Winden zerstreuen und ihr Verderben von allen Seiten hereinbrechen lassen! spricht der Herr. 33 So soll Hazor zur Wohnung der Schakale werden und zu einer ewigen Wüste, so daß niemand dort wohnen und kein Menschenkind sich dort aufhalten wird!
→ Hes 32,24-2534 Das Wort des Herrn über Elam, das an den Propheten Jeremia erging, im Anfang der Regierung Zedekias, des Königs von Juda, lautet folgendermaßen:
35 So spricht der Herr der Heerscharen: Siehe, ich will den Bogen Elams zerbrechen, seine vornehmste Stärke, 36 und ich will über Elam die vier Winde kommen lassen von den vier Himmelsgegenden und sie nach allen diesen Windrichtungen zerstreuen, so daß es kein Volk geben wird, wohin nicht elamitische Flüchtlinge kommen. 37 Und ich will den Elamitern Schrecken einjagen vor ihren Feinden und vor denen, die ihnen nach dem Leben trachten, und werde Unheil über sie bringen, die Glut meines Zornes, spricht der Herr, und ich werde das Schwert hinter ihnen her schicken, bis ich sie aufgerieben habe.
38 Und ich werde meinen Thron in Elam aufstellen und werde König und Fürsten daraus vertilgen, spricht der Herr. 39 Aber es soll geschehen in den letzten Tagen, da will ich das Geschick Elams wenden! spricht der Herr.
03 Mittwoch Apr 2024
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01 Montag Apr 2024
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Menschen haben Angst! Mehr als sie zugeben. Angst Vor Corona, Krieg, Inflation, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftskollaps, den Grünen.
31 Sonntag Mär 2024
31 Sonntag Mär 2024
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30 Samstag Mär 2024
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29 Freitag Mär 2024
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29 Freitag Mär 2024
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29 Freitag Mär 2024
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18 Montag Mär 2024
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16 Samstag Mär 2024
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Raus aus Der EU – Rein Beim Unserem Herrn Jesus Christus
Johannes 10,7
„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür der Schafe„
Johannes 10,9
„Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden„
Hintergrund im Alten Testament: 2Mo 26,31-33 (der Vorhang als Trennwand zum Allerheiligsten); Ps 118,20 (Tore = Tür); Hes 34 und Jer 23 (vgl. Jes 40,11; 4Mo 27,15-18; Mi 5,4)
Erfüllung im Neuen Testament: Joh 10,1-18; Mt 27,51; Hebr 10,19-22 (freier Eintritt durch Jesu Tod)
• Drittes „Ich bin“-Wort Jesu. Diese „Ich bin“ -Proklamationen weisen auf seine einzigartige, göttliche Identität und seinen Zweck hin.
Bibelverse in Verbindung: Joh 10,1-2; Offb 3,8; 21,12
In Johannes 10,1-18 verbindet Jesus zwei „Ich bin“-Worte. Er sagt, er sei sowohl die „Tür“ (Joh 10,9), durch welche die Schafe eintreten, als auch der „Hirte“ (Joh 10,11), der die Schafe kennt und sein Leben für sie niederlegt.
Mit dem Bild der „Tür“ weist uns Jesus auf seinen Tod, Begräbnis, Auferstehung und die damit verbundene Erlösung hin, indem er sagt, dass er „die Tür“ und nicht „eine Tür“ ist. Darüber hinaus ist Jesus nicht nur unser Hirte, der uns in den „Schafstall“ führt, sondern er ist die einzige Tür, durch die wir eintreten und gerettet werden können (Joh 10,9). Jesus selbst ist das einzige Mittel, das wir haben, um ewiges Leben zu empfangen (Joh 3,16). Es gibt keine andere Tür zum ewigen Leben als durch Ihn.
Jetzt kann man Jesu Christi herrliche Worte verstehen: „Ich bin die Tür.“ Durch Ihn gibt es nun einen freien, offenen Zugang zu Gott; aber nur durch Ihn. Er ist „der Weg, „die Tür“ zu Gott und Seiner ewigen Herrlichkeit. Es ist Jesus Christus, der Sohn Gottes, der für uns gestorben und auferstanden ist. Darum sagt Er: „Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“ (Joh. 14,6)
1. Thessalonicher 5,23
„Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und vollständig möge euer Geist und Seele und Leib untadelig bewahrt werden bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus!„
Amen
15 Freitag Mär 2024
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15 Freitag Mär 2024
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| Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen;1. Mose 11, 4 |
Es ist Auflehnung gegen Gott, wenn Menschen in maßloser Selbstüberschätzung meinen, nicht nur ohne Gott auskommen zu können, sondern Gott auch noch Paroli bieten wollen, in dem sie sich zum Himmel, als der Wohnstatt Gottes erheben, um sich einen Namen zu machen, das heißt so bedeutend zu werden, dass sie sich an die Stelle Gottes setzen können.
Das ist die Ursünde schlechthin. Und das will uns der Bericht vom Turmbau zu Babel sagen, denn diese Turmbauten finden bis heute statt.
Jede menschengemachte Ideologie und Weltverbesserungslehre, mittels derer man glaubt Gottes Gebote und Schöpfungsordnungen aushebeln und gewissermaßen „überlisten“ zu können, um an deren Stelle, mittels des menschlichen Verstandes und des menschlichen Erkenntnisvermögens, etwas Neues und Besseres zu schaffen, sind ein solcher Turmbau.
Manche Menschen sind von ihren Weltverbesserungslehren so überzeugt, dass sie sogar bereits sind, dafür über Leichen zu gehen, weil die „absolut gute Sache“ für die sie eintreten, solche Opfer rechtfertigt.
Aber weil sich das menschliche Herz, aus dem auch alle bösen Gedanken kommen, nicht verändern lässt – das neue Herz kann uns nur Gott schenken – laufen alle Versuche die Welt zu verbessern, so wie damals der Turmbau zu Babel, ins Leere und werden zu grandiosen Misserfolgen.
Daran sollten wir bei alledem denken, was uns in unserer Zeit als besonders zukunftsträchtig, neu und erstrebenswert, verbunden mit einem zunehmenden Abfall vom Glauben, angeboten wird, weil es ohne Gott immer in die Dunkelheit geht.
Nun ist der Mensch von Natur aus gleichzeitig auch „unheilbar religiös“, weil er doch irgendwie spürt, dass es ganz ohne Gott nicht geht, und deshalb gibt es viele Religionen, mit denen man versucht, Gott näher zu kommen.
Das Vertrackte an den Religionen ist, dass sie sich auf unveränderliche göttliche Offenbarungen berufen, die sich dem menschlichen Zugriff entziehen. Deshalb ist religiöser Fanatismus besonders schlimm, insbesondere wenn er, vergleichbar mit Ideologien, über Leichen geht. Leider war auch das Christentum nie ganz frei von solcherart Fanatismus.
Manche glauben deshalb, dass die Religionen die Ursache für alle Kriege sind und es erst dann zum Weltfrieden kommt, wenn alle Religionen abgeschafft sind. Das ist schon deshalb eine Utopie, weil der Mensch friedlos und konfliktträchtig ist, weshalb sich immer Gründe zum Streiten finden lassen.
Religionen haben immer zwei Seiten. Auf der einen Seite erbauliche und friedfertige Aussagen und auf der anderen Seite ein Gewaltpotential.
Naiv Ahnungslose haben da eine „gute Idee“: Wie wäre es, wenn man die erbaulichen und friedfertigen Aussagen aller Religionen zu einer Art Welteinheitsreligion zusammenfassen und alles, was das positive Bild stört – „eingedenk dessen, dass negative Aussagen aus Zeiten stammen, wo man das anders gesehen hat“ – aussortieren würde?
Also eine menschengemachte Religion ohne Gott.
Von solchen „Vorschlägen“ dürfen wir uns nicht beeinflussen lassen, weil sie genau dem Muster des Turmbaus zu Babels entsprechen, von dem uns in 1. Mose Kapitel 11 berichtet wird.
Auch hier gilt, „was der Mensch sät, das wird er ernten“.
Es ist zwar richtig, dass alle Religionen ganz ähnliche positive Aussagen haben; allerdings sind diese so eng mit der jeweiligen Lehre verbunden, dass ein Auseinanderdividieren unmöglich ist.
Lasst uns deshalb treu unter dem Wort Gottes, mit all seinen Ecken und Kanten bleiben, denn nur dieses führt uns ins ewige Leben.
Wir haben nichts Besseres!
Quelle: E-Mail
15 Freitag Mär 2024
Eine bemerkenswerte Predigt von Martin Baron, (https://www.gottes-haus.de/) Er spricht über ein ungewöhnliches, herausforderndes und kontroverses Thema – vor allem für uns als Deutsche. Es gibt ein Objekt, das in der Bibel als „Thron satans“ bezeichnet wird … und es befindet sich in Berlin. Hat das für uns als Christen des 21.Jahrhunderts irgendeine Bedeutung? Beeinflusst es unser heutiges Leben? Oder handelt es sich um ein Relikt aus längst vergangener Zeit und jede Beschäftigung damit ist nichts als blanker Unsinn? (Quelle: Komplettes Video von Sigrid & Martin Baron, Erstveröffentlichung: 12.07.2020
08 Freitag Mär 2024
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| Darum, wer meint, er stehe, mag zusehen, dass er nicht falle.Korinther 10, Vers 12 |
Dieses Wort ist eine ernste Mahnung an jeden von uns. Ganz vereinfacht könnte man auch sagen: Ein jeder kehre zuerst vor seiner eigenen Türe! Paulus schrieb diesen Satz einst an die Gemeinde in Korinth, die manches recht locker sah und, insbesondere den Paulus, auch gern kritisierte.
Sind wir in diesen Dingen heute anders? Das heutige Wort fordert uns zur Selbstprüfung auf. Wir sollen uns fragen, ob und inwieweit wir selbst in Gefahr sind vom rechten Weg abzukommen, was sehr schnell gehen kann. Und dafür gibt es viele Beispiele. Also nicht ständig auf die anderen, sondern auch auf sich selbst achthaben.
Wie viele talentierte Menschen standen schon in der Reich-Gottes-Arbeit, fingen äußerst vielversprechend an, waren das, was man „erfolgreich“ nennt und dann, ganz schleichend, kam es zur Selbstgefälligkeit, zur Selbstgerechtigkeit und zur Unduldsamkeit gegenüber anderen.
Hier wird es vielleicht verstehbar, wenn Gott auch die Seinen vor Nöten und Bedrängnissen nicht verschont, damit uns immer wieder klar wird, nicht wir sind die Macher und Könner, sondern Gott ist es, der uns Segen und Gelingen schenkt.
Es müssen nicht die „schlimmen Sünden“ und „bösen Versuchungen“ sein, denen wir erliegen. Der Fall beginnt schon an dem Punkt, wo wir zum Beispiel meinen „viel besser und anständiger“, als dieser oder jener „Sünder“, zu sein. Der Gedanke, „lieber Gott, ich danke dir, dass ich nicht so bin, wie dieser XY“, schwingt bei uns, ohne dass wir es uns eingestehen wollen, unterschwellig sehr oft mit, wenigstens ein klein bisschen.
Das heißt nicht, dass Missstände oder Fehlentwicklungen nicht beim Namen genannt werden dürften – ganz im Gegenteil. Aber wir sollten nicht so tun, als wenn uns das alles nichts anginge und wir nicht auch irgendwie beteiligt wären. Wenn wir uns hier auch als Betroffene fühlen und mit einschließen, können wir ganz anders und viel überzeugender argumentieren.
Ein Pfarrer erteilte mal den guten Rat: Bevor wir uns über das Verhalten eines anderen erregen, sollen wir uns besinnen, wann wir uns selbst ganz genau so verhalten haben. Das fällt sehr schwer und ich gebe zu, mich meistens viel zu wenig zu besinnen. Aber man sollte immer wieder damit anfangen, bis es vielleicht mal zu einer Art Gewohnheit wird.
Sehr interessant ist im Übrigen die Formulierung, die der Apostel gebraucht. Er schreibt nämlich, wer meint, wobei die Betonung auf „meint“ liegt. Demnach ist die Selbsteinschätzung, dass ich fest stehe, nur eine persönliche Meinung, die einer objektiven Prüfung nicht standhielte. Jedenfalls nicht in den Augen Gottes.
Der Apostel sieht das sehr realistisch. Man denke hier nur an den, sich so selbstsicher gebenden Petrus, der in Angst geriet und Stein und Bein schwor, Jesus überhaupt nicht zu kennen. Die Hähne auf den Kirchturmspitzen erinnern an die Verleugnung des Petrus und mahnen bis heute dazu, hinsichtlich seiner Selbsteinschätzung vorsichtig zu sein.
Letztlich gilt aber auch hier, dass es nicht wir selbst sind, auf die wir schauen müssen, sondern, dass wir auf Jesus Christus schauen und dass es Gott ist, der uns trägt, der uns aufhilft, wenn wir fallen und der zum Wollen das Vollbringen schenkt.
Quelle: E-Mail
03 Sonntag Mär 2024
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03 Sonntag Mär 2024
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02 Samstag Mär 2024
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