Dieselben Politiker, die über Nawalny wehklagen, schweigen eisern zu Julian Assange. Wir sollten eine neue Maßeinheit einführen: »Assange-Nawalny« – die Maßeinheit westlicher Heuchelei.
Assange – vom Helden zum Paria
Julian Assange wurde am 3. Juli 1971 in Australien geboren. Er ist bekannt für »WikiLeaks«, und WikiLeaks wurde weltweit bekannt, als sie im April 2010 ein Video eines US-Luftschlags auf Zivilisten in Bagdad veröffentlichten.
Bis vor dem großen »United States diplomatic cables leak« (siehe Wikipedia) galt Assange noch als Held der Freiheit. Im Juli 2010 trat Assange noch bei TED auf (ted.com, Juli 2010) – der Ritterschlag intellektueller Hipness. Danach aber veröffentlichte WikiLeaks in mehreren Tranchen amerikanische Diplomaten-Korrespondenz.
Im demokratischen Rechtsstaat ist legal, was nicht per Gesetz verboten ist. Nur Diktaturen schaffen ein unscharfes, zweites Recht, das potenziell jeden politischen Gegner erfassen kann. Nichts anderes aber tut der Verfassungsschutz gerade!
Zuerst wieder die Prämisse aller Aussagen, die man heute sinnvoll über Deutschland trifft: Deutschland entwickelt sich vor unseren Augen aus dem demokratischen Rechtsstaat hinaus. Wir beobachten in Deutschland live und in Farbe die Mutation einer Demokratie in eine Diktatur.
So wie die Augen das Fenster zur Seele sind, so ist die Sprache das Fenster in die Seele eines Volkes, aber auch in die einer Zeit. Lasst uns also unsere Augen auf die Sprache unserer Zeit und ihrer Behörden werfen!
Islamistischer Mob wütet in Berlin, will Neukölln zu Gaza machen. Zur Terroristen-Homebase also. Doch während wir derart abgelenkt sind, arbeitet die EU daran, woran sie immer arbeitet: Kontrolle, Überwachung, Aushöhlung der Demokratie.
Der Faeser-Skandal ist nicht nur ein Politik-Skandal. Es ist ein Deutschland-Skandal. Was wäre das für ein Land, wo ein TV-Agitator eine Ministerin anheizen könnte, den Geheimdienst einzusetzen, um einen missliebigen Beamten zu mobben?
Keiner der politisch Verantwortlichen für den Mord an der 14-Jährigen wird belangt werden. Man wird bestreiten, dass überhaupt jemand politisch verantwortlich ist. Wenn aber Moral und Gesetz in einem Land auseinanderfallen, fällt das Land auseinander!
Wir erfahren, dass das Mädchen im Krankenhaus ihren Verletzungen erlag. Und dass der 27 Jahre junge Mann aus Eritrea stammte. Ein Augenzeuge berichtet: »Da lag das Mädchen blutend am Boden mit einer riesigen Stichwunde im Bauch. Ein zweites hatte Verletzungen unterhalb der Brust, eine Stichwunde.« (ebenda)
Ja, das Blut auch dieses 14-jährigen Mädchens klebt an den Händen der Gutmenschen, an den Händen der politisch verantwortlichen Funktionäre und der willigen Journalisten. Wenn diese Funktionäre ein Gewissen haben sollten, dann arbeitet dieses wohl sehr anders als meins.
Ich lese von Politikern, deren erste Sorge es nun ist, dass die Bürger schlecht über den jungen Mann reden könnten. Man wird jede politische und moralische Verantwortung für den Tod des Mädchens ablehnen, und zwar mit einem der vielen magischen Abwehrworte gegen Meinungsäußerung, wenn diese gegen das Narrativ verstoßen: Es sei »Instrumentalisierung«, »Hass und Hetze« et cetera.
In Kanada explodieren die Zahlen der »assistierten Selbsttötungen«, und es wird ausgeweitet. Es ist eine Frage der Zeit, bis Bürgern aktiv der Suizid zur Kostenersparnis empfohlen wird – und manche berichten, dies habe schon begonnen.
Der Farmer Ray Kinsella (gespielt von Kevin Coster) hört, durch sein Maisfeld gehend, mehrfach eine Geisterstimme eine Prophezeiung raunen. Im englischen Original (siehe YouTube) lautet dieser Satz: »If you build it, he will come.« – Das heißt, dass er kommen wird. Es schillert etwas, wer wirklich gemeint ist.
Es war eine Frage der Zeit. Nun ist es passiert. Eine 44-Jährige stirbt, nachdem Klima-Sektierer einen Stau verursachen und der Rettungswagen nicht durchkommt. Plötzlich findet die Politik deutliche Worte. Doch warum musste erst ein Mensch sterben?
Im Juli dieses Jahres schrieb ich den Essay »Reue, laut und deutlich«, und darin, gleich zur Einleitung: »Ökosektierer blockieren den Verkehr. Den Preis dafür zahlen Angestellte auf dem Weg zur Arbeit und Verletzte im Rettungswagen. Ein paar Politiker finden das knorke. So sind’se, die Sozialisten – zahlen am liebsten mit Geld und Leben anderer Leute.«
Kriegsmeldungen zu hinterfragen kann jetzt als »Volksverhetzung« gelten, mit Überwachung und Knast als Folge. – Hat man sich wirklich so offen vom Rechtsstaat verabschiedet, verstehen wir das alle(s) falsch, oder wird es bald als Fehler kassiert werden?
Am 20. Oktober 2022 wurde spät nachts im Bundestag der § 130 des Strafgesetzbuches dahingehend erweitert, dass die »Verharmlosung« (sprich: kritische Hinterfragung) eines Kriegsverbrechens, wie es in den Mainstream-Nachrichten berichtet wird, vom Staatsanwalt verfolgt werden kann.
Es fand zuvor keine gesellschaftliche Debatte dazu statt. Es passierte mal eben so. Man hört – aus verschiedenen politischen Lagern den Begriff »Nacht-und-Nebel-Aktion«.
„Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine Handlung der in den §§ 6 bis 12 des Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art gegen eine der in Absatz 1 Nummer 1 bezeichneten Personenmehrheiten oder gegen einen Einzelnen wegen dessen Zugehörigkeit zu einer dieser Personenmehrheiten öffentlich oder in einer Versammlung in einer Weise billigt, leugnet oder gröblich verharmlost, die geeignet ist, zu Hass oder Gewalt gegen eine solche Person oder Personenmehrheit aufzustacheln und den öffentlichen Frieden zu stören. (bundestag.de, Drucksache 20/4085, S. 11 (PDF))
Ja, meine Damen und Herren, diese Zeilen klingen sehr moralisch, doch es ist ein »Gummiparagraph«, und dieser bietet nach mancher Befürchtung die juristischen Mittel, wichtige Grundpfeiler der Demokratie in Deutschland auszuhöhlen.
In Stuttgart haben sie eine Waffenverbotszone, und ja, die Zahl der Messerdelikte steigt dort. Keine Woche vergeht ohne Meldung über Messergewalt und Schlimmeres in Stuttgart. Und womit beschäftigt sich die Politik? Richtig. Mit Tampons auf Männerklos.
In Nord Stream sind Löcher, aber keiner war’s. USA drohten, dass sie das Projekt stoppen wollen, aber sowas meinten sie bestimmt nicht. Wer war’s dann? Der Russe? Die Straßenkleber gar?! Nein, es war niemand. Gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen.
Wäre Frau Neubauer nicht eine von den »Guten« und ein Darling der deutschen Leitmedien, hätte sie jetzt womöglich einen Grund, ein klein wenig nervös zu sein.
Im Juni 2022 erzählte die »Umweltaktivistin« Luisa Neubauer, man wolle eine Pipeline in die Luft jagen (berliner-zeitung.de, 14.6.2022). Offenbar zitierte sie dabei scherzhaft den Titel eines Revoluzzer-Buches, und die Pipeline, die sie im Kopf hatte, war wohl die EACOP-Pipeline in Afrika.
Grüne Bonzen feiern auf dem Oktoberfest, ohne Maske, ohne Hemmung. – Corona? Geldsorgen? Energie sparen? Pfft, das ist nur für die niederen Kasten, für die Guten™ gilt das nicht. Höchste Zeit, dass wir die grünen Heuchler »loslassen«!
Haben Sie diese Grünen-Heuchler auf der Wiesn gesehen? Unglaublich! – Also, ab Oktober soll demnächst etwa in Bussen und Bahnen vielerorts wieder – beziehungsweise weiterhin – Maskenpflicht herrschen, und diese Bonzen haben es selbst gefordert.
Die Armut in Deutschland schnellt hoch, immer mehr »Tafeln« sind am Limit. Die Politik erwartet gewalttätige Proteste – und hetzt präventiv gegen »neue Staatsfeinde«, die zu Demos aufrufen. Wann wird der Mobilfunk ausgeschaltet, wie in Diktaturen?
Ja, natürlich ließe sich manche politische Debatte rund um die »Tafeln« und ihre Rolle in der Gesellschaft aufziehen. Man könnte über Berichte sprechen, wonach die arme deutsche Rentnerin sich bei der Verteilung der Lebensmittel gegen »junge Männer« durchsetzen muss – und das natürlich nicht kann (taz.de, 23.2.2018). Die »Tafel« in Marl registrierte 2018 keine Ausländer mehr (bzw. »Ausländer*innen«, wie die TAZ in linker Sektensprache schreibt). Man könnte auch die Entscheidung der Tafel in Marl diskutieren, die 2018 einfach alle alleinstehenden Männer ausschloss (evangelisch.de, 2.3.2018).
Politik erfindet ad hoc »Sonderregeln«, warum Maskenpflicht nicht für sie gilt, für den Pöbel aber verschärft sie das Gesetz zur Demütigung noch. Wer jetzt nicht sieht, was WIRKLICH gespielt wird, der WILL es nicht sehen – oder er ist bereits geistig tot.
Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, so singt Reinhard May. Und weiter dann: Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, blieben darunter verborgen, und dann würde, was uns groß und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein. (Schöne Version von Xavier Naidoo auf YouTube) Ach, ich mag den Viel-zu-kleinen-Skandal um das Reisefieber der alten weißen Männer Scholz und Habeck, zusammen mit dem Tross ihrer »Claquere mit Presseausweis« im Flieger der Luftwaffe. (Offizielle Meldung zur Reise: bundeskanzler.de, 24.8.2022) Man könnte »Scholz und die Journalisten« auch die andere Variante von »Scholz and Friends« nennen, wenn diese »Freunde« auch weniger der Wahrheit verpflichtet sind als jene Werbefachleute. (Für irreführende Werbung gibt es Abmahnungen – für irreführenden Journalismus gibt es Journalistenpreise.)
Zweieinhalb Jahre später stellt das Verfassungsgericht fest, dass Thüringen 2020 eine demokratische Schweinerei war. Merkel ist nicht mehr Kanzlerin, doch die Politiker, die dabei mitmachten, sind weiter aktiv – und teils in hohen Ämtern.
Reden wir nicht drumherum: Es gibt Gerichtsurteile, die sind auf jeden Fall richtig – doch ihre Umstände haben ein zynisches, unanständiges Geschmäckle. Das neueste Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist so eines.
In Oregon, USA, wurden harte Drogen entkriminalisiert, um die Zahl der Überdosis-Fälle zu senken. Was passierte? Die Fälle wurden deutlich mehr. Kanada schaut sich das an – und will es natürlich nachmachen. Warum?
Die Gouverneurin des US-Bundesstaates Oregon wird von den sogenannten »Democrats« gestellt, ebenso wie der Generalstaatsanwalt. Die Gouverneurin betont gerne, dass sie »bisexuell« ist (und mit einem Mann verheiratet, dessen Kinder sie adoptierte), und bestimmt sagt sie das nicht nur aus Wahlkampf-Gründen (immerhin liegt auch Portland in Oregon, und die »woke« Szene von Portland ist derart extrem, dass sogar andere »Woke« sich in TV-Serien wie »Portlandia« darüber lustig machen).
Oregon ist nicht der einzige Staat in den USA, in welchem immer mehr Menschen die Realität nur noch mit Drogen ertragen. Oregon hat aber eine interessante Lösung für das Problem krimineller, harter und gefährlicher Drogen gefunden – man »dekriminalisiert« sie einfach! (npr.org, 18.6.2021)
In Davos trifft sich der Great-Reset-Club, fliegt in Privatjets an und schmiedet Pläne, wie sie unser Leben »reduzieren«. Unsereins darf derweil gucken, wie wir unser Leben sinnvoll weitertreiben.
Ich hadere mit dem Idioten, den ich »Ich« nenne, so schreibt mir ein Leser dieser Tage. Er fühlt sich ausgenutzt in seiner Situation, so fühle ich es in und zwischen den Zeilen.
Jeder Euro verdient sich mühsam, doch der Chef gibt Durchhalteparolen aus. Wir kennen das. »Tschakka, du schaffst das«, oder: »Wir sind eine Familie hier.«
Es ist natürlich nicht die einzige Nachricht, die ich dieser Tage lese. Da sind einerseits die anderen E-Mails, davon schmerzhaft viele unbeantwortet. Da sind aber auch die großen Weltnachrichten, und sie lassen sich wieder sehr kurz zusammenfassen: Die Verschwörungstheoretiker waren zu optimistisch, ihre Fantasie war nicht düster genug.
Die-da-oben geben ihre Pläne inzwischen offen zu. Der »Great-Reset-Club« trifft sich derzeit in Davos. Man fliegt in Privatjets an, schraubt sich mit Limousinen durch enge Bergstraßen, um Pläne darüber zu schmieden, wie sie unser Leben »reduzieren«.
George Floyd und BLM, Anti-Trump-Dossiers, Migration, Virus, Impfung, Ukraine – seit Jahren sind wir fortwährend mit globalen »Superthemen« beschäftigt, meist ordentlich eines nach dem anderen. Fast als würde unsere Aufmerksamkeit perfekt gesteuert.
Wir kennen die Redeweise, jemand würde »eine Sau durchs Dorf treiben«, doch führen wir uns das einmal bildlich vors innere Auge! Eine ausgewachsene Sau wiegt heutzutage locker um die 200 Kilogramm. Man stelle sich das ja im Wortsinn vor, dass so ein Tier durchs Dorf gejagt wird, sei es heute oder damals, als solche Sprichwörter entstanden. Es würde viel Schaden entstehen und auch mancher Mensch würde niedergetrampelt werden, wenn das Tier die diversen Installationen des Dorfes niederwalzt.
Putins Handeln ist brutal und blutig – aber es ist nicht irrational. Politiker, die Merkel zujubelten, während sie Russland stärkte und Deutschland schwächte, schimpfen jetzt über ihre Politik. Klar, sollen sie etwa Verantwortung übernehmen?
Zyniker behaupten, dass wenn irgendwo auf dem Planeten neue Ölvorräte entdeckt werden, der Westen spontan beschließt, dort zusätzlich auch »Demokratie« vorbei zu bringen, und dann ist es dort mit dem Frieden erstmal vorbei, denn »Demokratie« sei Code für Soldaten, Panzer, neuerdings unbemannte Drohnen und dazu ein Marionetten-Regime.
In Afghanistan bewaffnete man einst lokale Krieger zum Kampf gegen sowjetische Truppen, die Folgen kennen wir. Heute liefert man Waffen in die Ukraine, wo es echte Nazi-Gruppen gibt. Was ist eigentlich der westliche Plan für »danach«?
Mein Lieblingswitz lautet bekanntlich: Ein junger Mann fragt den Rabbiner, wie man verhüten solle. Der Rabbiner erklärt: Einen Apfel essen! – Der junge Mann hakt nach: Davor oder danach? – Der Rabbiner erklärt: Stattdessen!