
Die Ausgangslage: Letzte Woche bin ich in einem Beitrag zum Schluss gekommen, dass die Behauptung der Klimaseniorinnen, wegen der Erderwärmung in ihrer Gesundheit bedroht und namentlich einem erhöhten Sterberisiko ausgesetzt zu sein, wissenschaftlich unhaltbar ist (siehe hier). Nun wollte ich wissen, wie die Umweltorganisation Greenpeace, die die Klimaseniorinnen finanziell und kommunikativ unterstützt, auf diesen Befund reagiert.
Warum das wichtig ist: Die älteren Frauen aus der Schweiz, die als «Klimaseniorinnen» agieren, haben vor kurzem einen Sieg beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte davongetragen. Dieses hat geurteilt, dass die Schweiz zu wenig unternehme, um die Seniorinnen vor den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels zu schützen. Das vielbeachtete Urteil wurde bereits juristisch und demokratiepolitisch hinterfragt (siehe hier, hier und hier). Eine wissenschaftliche Aufarbeitung fehlt bis jetzt aber weitgehend.