Wenn es nicht so bitter wäre. Ein Gedicht von Dr. Markus Krall plus Video:
Keine Angst vorm BfV
Wer hat Angst vorm Be-eff-Vau?
Das wieselflink in linken Händen,
mutiert zur Nancy-Stasi, ja genau!
Die da horcht an unsren Wänden.
Wird ein Land mit Angst regiert,
mit Polizei und mit Geheimen,
Ist es in Wahrheit abgeschmiert.
Hört Ihr schon die Knospen keimen?
Hallo, ist da Haldenwang,
der kleine Auf-der-Schleimspur-Rutscher?
Machen höchstens Lieschen Müller bang,
denn Sie sind nur der Kutscher!
Ihr Bürokraten-Hirn es denkt,
nun bin ich oben angekommen.
In Wahrheit ist es nur verrenkt,
und vom Suff der Macht benommen.
Sie bilden es sich ernsthaft ein,
Sie und Ihre Gurkentruppe,
der Rechtsstaat schlafe ewig fein,
und ihr Eid ist ihnen Schnuppe.
Sie lernen fleißig Stasi-Akten,
wie Zersetzen, Hass und Hetze geht,
Wie verdrehen wir die Fakten,
dass Müll dann in der Zeitung steht?
Sie wagen es, uns auszuhorchen,
von Stasi-Nancy aufgetragen.
Unser Leben auszuforschen,
doch haben Sie uns nichts zu sagen.
Sie seien nicht allein zuständig,
den Feind im Lande klein zu halten,
Sagten Sie selbst wieselwendig,
doch wir sind nicht aufzuhalten.
Nach der Wende, nicht mehr lange,
lassen wir Sie Männchen machen.
Dann wird ihnen angst und bange,
und Sie haben nichts zu lachen.
Wenn Stasi-Faeser ist verpufft,
verlieren Sie ihren Posten
und atmen dann gesiebte Luft.
Die Pension wird es sie kosten.
Denn das können wir versprechen:
Das Recht, es lässt sich nicht verhöhnen.
Das Recht, es wird die Mauern brechen,
vor Gericht sie werden stöhnen.
Dann wird auch der Letzte lernen:
SIE sind eine Witzfigur,
die aus dem Amte wir entfernen,
wie Flasche leer nach Kneipentour.
Wer hat Angst vorm Haldenwang,
Stasi-Nancys Händchenpuppe?
Vor der Figur ist mir nicht bang,
dem spucken wir noch in die Suppe.