Und Der Herr wird hören lassen
Wenn die Not des Überrests ihren Höhepunkt erreicht hat und ihre einzige Hoffnung noch auf den Himmel gerichtet ist, wird ihr Glaube in Erfüllung gehen.
Die Wolkendecke wird durchbrochen werden, und Christus wird auf den Wolken herniederkommen, in großer Macht und Herrlichkeit. Das wird mit großen Naturereignissen an Sonne, Mond und Sternen gepaart gehen (Off 1,7; Mt 24,27–31; 26,64; Mk 13,24–27; 14,62; Lk 9,26; 17,22–25; 21,27). Mit einer gewaltigen Heeresmacht von Engeln und Heiligen stürmt Er gegen seine Feinde, von denen der Assyrer das erste Opfer ist.
Und Der Herr wird hören lassen die Majestät seiner Stimme und sehen lassen das Herabfahren seines Armes mit Zornesschnauben und einer Flamme verzehrenden Feuers – Wolkenbruch und Regenguss und Hagelsteine. Denn vor der Stimme des HERRN wird Assur zerschmettert werden, wenn er mit dem Stock schlägt. Und es wird geschehen, jeder Streich der verhängten Rute, die der HERR auf ihn herabfallen lässt, ergeht unter Tamburin und Lautenspiel; und mit geschwungenem Arm wird er gegen ihn kämpfen. Denn vorlängst ist eine Gräuelstätte zugerichtet (Jes 30,30–33).
Das ist die Wiederkunft Christi: „Siehe, der Name des HERRN kommt von fern her“ (V. 27). Fast überall in den Propheten sehen wir Ihn als den HERRN selbst wiederkommen. Er, der hier als der verworfene Sohn des Menschen gelebt hat, wird sich dann als der Ewige offenbaren. Manchmal sehen wir Ihn jedoch im Alten Testament bei seiner Wiederkunft auch als Menschen, siehe Jesaja 7,14; 9,5.6; 11,1 (hier jedoch auch mit einer ersten Erfüllung bei seinem ersten Kommen, seiner Geburt); Daniel 7,13.14 (aber in Vers 22 ist Er der Alte an Tagen); weiter in Micha 2,12.13 der Durchbrecher (aber es ist der HERR selbst, Vers 13b); Sacharja 9,9.10; 12,10.
In Jesaja 30 sehen wir, wie der HERR herniederkommt, um den Assyrer in den „Tophet“ zu werfen; so auch Kapitel 31: Wie der Löwe und der junge Löwe, gegen den der Hirten Menge zusammengerufen wird, über seinem Raub knurrt, vor ihrer Stimme nicht erschrickt und sich vor ihrem Lärmen nicht ergibt, so wird der HERR der Heerscharen herniedersteigen, um auf dem Berg Zion und auf seinem Hügel zu streiten. Wie schwirrende Vögel, so wird der HERR der Heerscharen Jerusalem beschirmen: beschirmen und erretten, schonen und befreien. … Und Assur wird fallen durch ein Schwert, nicht eines Mannes; und ein Schwert, nicht eines Menschen [das heißt: vom HERR selbst], wird es verzehren. Und es wird vor dem Schwert fliehen, und seine Jünglinge werden fronpflichtig werden (V. 4–8). Nicht ein menschlicher Bundesgenosse (Ägypten, V. 1–3), sondern der HERR allein ist in der Lage, sein Volk zu befreien. Er hat ein Feuer in Zion und einen Ofen in Jerusalem (V. 9), und das bringt uns zu Kapitel 29, wo Ariel, der Feuerherd, belagert wird. Aber „in einem Augenblick, plötzlich“ wird Christus sein Volk erlösen.
Von dem HERRN der Heerscharen wird sie [Ariel] heimgesucht werden mit Donner und mit Erdbeben [vgl. Sach 14,4.5] und großem Getöse – Sturmwind und Gewitter und eine Flamme verzehrenden Feuers. Und wie ein nächtliches Traumgesicht wird die Menge all der Nationen sein, die Krieg führen gegen Ariel, und alle, die sie und ihre Festung bestürmen und sie bedrängen. … so wird die Menge all der Nationen sein, die Krieg führen gegen den Berg Zion
Schließlich noch Jesaja 59,19.20:
Und sie werden den Namen des HERRN fürchten vom Niedergang an, und vom Sonnenaufgang seine Herrlichkeit. Wenn der Bedränger kommen wird wie ein Strom [wir haben gesehen, dass das der Assyrer war; Kap. 8,7; 28,2.15.18], so wird der Hauch des HERRN ihn in die Flucht schlagen Und ein Erlöser wird kommen für Zion und für die, die in Jakob von der Übertretung umkehren, spricht der HERR.
1 Joh.1,9. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.
Joh.3,16-18. Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richtet, sondern dass die Welt durch ihn gerettet wird. 18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des einzigen Sohnes Gottes.
Mark.1,14-15.Und nachdem Johannes überliefert war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes 15 und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!