Wie bereits an früherer Stelle befürchtet und nicht anders erwartet hat die Generalversammlung der UNO mit großer Mehrheit — darunter auch einer großen Zahl der EU Staaten — eine Resolution verabschiedet, in der ein Waffenstillstand für den Gazastreifen gefordert, aber die Mordterrorgruppe der Hamas weder erwähnt noch verurteilt wird.
Einhundertzwanzig Länder stimmten für die von Jordanien eingebrachte, nicht bindende Resolution, während nur 14 dagegen stimmten, darunter die Vereinigten Staaten, Österreich, Kroatien, Tschechien, Fidschi, Guatemala, Ungarn, Israel, die Marshallinseln, Mikronesien, Nauru, Papua-Neuguinea, Paraguay und Tonga.
Fünfundvierzig Länder enthielten sich der Stimme, darunter Australien, Kanada, Finnland, Deutschland, Griechenland, Indien, Irak, Italien, Japan, die Niederlande, Polen, Südkorea, Schweden, Tunesien, die Ukraine und das Vereinigte Königreich.
In der Resolution werden ein sofortiger Waffenstillstand im Gazastreifen, die Freilassung aller Zivilisten, der Schutz der Zivilbevölkerung und der internationalen Institutionen sowie die Gewährleistung der sicheren Durchfahrt für humanitäre Hilfe in den Gazastreifen gefordert.
Diese Abstimmung unterstreicht einmal mehr den doppelten Standard der UNO und die Feindseligkeit gegenüber dem jüdischen Staat Israel, die den seit Jahren anhaltenden Dauer-Raketenbeschuss Israels und seiner zivilen Bevölkerung sowie den am 7. Oktober verübten unprovozierten heimtückischen Überfall der Gazaner auf Israel und entmenschte islamische Morde an jüdischen Zivilisten, darunter Babys, Kleinkinder, Frauen und gebrechliche alte Menschen ebenso wie Geiselnahmen von Babys nicht einmal erwähnt, geschweige denn verurteilt, dafür aber Israelis bei ihrem Kampf gegen den arabischen Terror ausbremst und diesen Mordterror damit unterstützt.
Dies gilt auch für die 45 Länder, die sich wie Deutschland, Ukraine, Polen und Italien bei der Abstimmung enthalten haben und damit eine Ablehnung des Israel-feindlichen, das Leben jüdischer Menschen gering schätzenden Votums der UN verhindert haben.
Ebenso wie ihr mit antijüdischem Vorbehalt und Israelfeindlichkeit gerade jüngst auffällig gewordener Generalsekretär Antonio Guterres erweist sich die von Diktatoren und Unrechtsregimen dominierte U(n)N(ütz)O(rganisation) ein weiteres Mal als unfähig und ungeeignet zu jeglicher objektiven Lösung von Konflikten.
Dr. Rafael Korenzecher
