War es Noah oder war es Awraham? Und waren die Vorväter des jüdischen Volkes überhaupt selbst Juden?

Das jüdische Volk prägt schon seit Jahrtausenden die Geschichte der Menschheit und hat unendlich viel zu ihrer Entwicklung beigetragen. Es gibt keinen Bereich des menschlichen und gesellschaftlichen Fortschritts, zu welchem die Juden nicht beigetragen hätten. Ob in der Wissenschaft, Musik, Sport und Entertainment – überall waren Juden aktiv beteiligt und haben ihren Fußabdruck hinterlassen. Schillernde Persönlichkeiten wie Albert Einstein, Bob Dylan und Sandy Koufax sind nur eine kleine Auswahl aus der unzähligen Menge von Wissenschaftlern, Musik- und Sportlegenden, die die Welt verändert haben.

Der scharfe jüdische Verstand und der pikante jüdische Humor sind zu den Markenzeichen des jüdischen Volkes geworden, und das obwohl die jüdische Geschichte oft alles andere als zum Lachen war.

Doch wie entstand das jüdische Volk überhaupt? Oder in anderen Worten: Wer war der erste Jude?

Um die Antwort auf diese Frage zu bekommen, müssen wir zuerst verstehen, was die Aufgabe jedes individuellen Juden und generell des gesamten jüdischen Volkes auf dieser Welt ist. Dafür müssen wir uns in die Einleitung des Maimonides (1135-1204) in seinem Werk Mischne Tora zu den Gesetzen zum Götzendienst vertiefen, um zu begreifen, warum die Menschen aufgehört haben, an einen Einzigen und Allmächtigen G´tt zu glauben:

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