Der UN-Teilungsplan vom November 1947 sah einen kleinen Judenstaat vor, größere Gebiete für die Palästinenser. Der südwestliche Teil von Palästina, der Gazastreifen, hätte sich nördlich über Aschkelon hinaus bis Aschdod erstreckt und im Süden die halbe Grenze Ägyptens entlang. Alleine dieser Südwestteil des neuen Palästinenserstaates wäre vier bis fünfmal so groß gewesen wie der heutige Gazastreifen. Auch das Westjordanland war doppelt so groß vorgesehen als es heute ist, dazu noch ein Teil des heute nördlichen Teils Israels. Wer sich das anschauen will, blicke einmal auf diese Karte. Doch die arabischen Staaten und der Iran lehnten den Plan ab, sie setzten auf Krieg und wollten „einen Judenstaat ins Meer werfen“.
Neuzeit. Im Jahr 2005 beendete der „radikale“ Ariel Scharon die Präsenz von Juden im Gazastreifen. 8000 Siedler in 21 Siedlungen im Gazastreifen mussten innerhalb 48 Stunden den Gazastreifen verlassen – weniger als jetzt den Bewohner des nördlichen Gazastreifens an Zeit eingeräumt wurde. Das israelische Militär zerstörte die Häuser der Siedler, das Land gehörte nun den Palästinensern alleine. Nur die Synagogen zu sprengen, brachten die Soldaten nicht übers Herz. Die Synagogen wurden dann von den Palästinensern angezündet – wie es ihre Vorbilder, die deutschen Faschisten 1938 vorgemacht hatten. Damit endete nach 38 Jahren die Präsenz der Israelis im Gazastreifen. Aber das war den Palästinensern nicht genug, sie wollen auch Israel.