Nach dem Entsetzen über die Anschläge der Hamas auf israelische Zivilisten blicken jüdische Gemeinden und Organisationen in Berlin mit Sorge auf die Entwicklung im Nahen Osten. Sie fürchten ein Übergreifen der Gewalt auch auf Berlin. Rabbiner Yehuda Teichtal von der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin sagte der Berliner Zeitung, alle Juden auf der Welt stünden immer noch unter Schock wegen der Anschläge. Der Rabbiner berichtet von einem Gemeindemitglied, dessen Großmutter Augenzeugin einer Gewalttat geworden sei: „Wir können alle noch nicht fassen, dass so etwas möglich ist.“ Gideon Joffe, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, sagte der Berliner Zeitung:  „Die Art und Weise, wie Israelis ermordet und bei der Ermordung noch geschändet wurden, zeigt eindeutig, dass es sich hier nicht um einen Konflikt um Land handelt, sondern dass es in erster Linie um die vollständige Auslöschung jüdischen Lebens geht. Dies ist übrigens genau so im Grundsatzprogramm der Hamas nachzulesen.“

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