Bei den Anschlägen in Jerusalem wird ein Israeli schwer verwundet. Doch er trägt ein Psalmenbuch mit sich – das einen möglicherweise tödlichen Bombensplitter aufhält.

Ein Buch mit hebräischen Psalmen hat einen Juden möglicherweise bei dem Terroranschlag in Jerusalem mit zwei Todesopfern vor Schlimmerem bewahrt. Der 62-Jährige wurde durch Schrapnell schwer verwundet. Doch ein Bombensplitter drang in die Hülle des Büchleins ein, das der Israeli in der Tasche trug. Er hätte zu lebensgefährlichen Verletzungen führen können, erzählte der Patient Ärzten und Besuchern im Scha’are-Zedek-Krankenhaus. Später entdeckte er den Splitter. Dieser war bis Psalm 124,7 vorgedrungen. Dort heißt es: „Unsre Seele ist entronnen wie ein Vogel / dem Netze des Vogelfängers; das Netz ist zerrissen, und wir sind frei.“

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