Immer mehr Arzneimittel werden knapp. „Wir haben weit über 1000 Arzneimittel, die nicht lieferbar sind.“ sagt Thomas Preis, Vorsitzender des Apothekerverbandes Nordrhein. Betroffen ist beispielsweise seit Monaten das Brustkrebs-Mittel Tamoxifen.

Aktuell mangelt es außerdem an Paracetamol- und Ibuprofen-haltigen Fiebersäften für Kinder, einigen Antibiotika, Blutdruck-Medikamenten und Cholesterin-Senkern. „Wir haben weit über 1000 Arzneimittel, die nicht lieferbar sind“ sagt Thomas Preis, Vorsitzender des Apothekerverbandes Nordrhein. Das Problem: Aufgrund von Festpreisvereinbarungen und Rabattverträgen zwischen Herstellern und Krankenkassen ist das Produzieren vieler Medikamente inzwischen unwirtschaftlich.

weiter

Werbung