Wenn der Ökumenische Rat der Kirchen im September in Karlsruhe zusammentritt, wird man sich auf weniger Gemeinsamkeiten denn je berufen können.
Über Nacht scheinen die Bemühungen von Generationen Christen, die sich in der Ökumenischen Bewegung engagierten, zunichte gemacht. Es wäre Naivität zu meinen, man könne nach dem 24. Februar 2022 in der Ökumene weitermachen, als habe es ihn nie gegeben.
Die geistliche Schwäche, die sich bereits beim Ausbruch der Pandemie abzeichnete, hat sich verschärft. Es fehlt an vielen Orten eine vereinende Gebetsbewegung der Christen, um das Unheil abzuwenden.
Anstatt sich Gott zuzuwenden, wenden sich Menschen ab. Die Kirchenleitungen scheinen keine Kraft für gemeinsame Antworten aufzubringen. Man umschifft diplomatisch, statt Dinge beim Namen zu nennen. Die unterschiedlichen Meinungen zum Umgang mit einem Unrechts-Staat, lassen neue Gräben aufbrechen.
Die ökumenische Bilanz ist nüchtern: Man stelle sich vor, es droht ein Weltkrieg und viele wissen gar nicht mehr, wie Beten geht.
Die Sprache sagt alles über uns aus.
Alles, worüber ich mich über andere beschwere
steckt in Wirklichkeit in auch mir.
Wie kann ich dieses miese ICH in mir besiegen?
Mit unserer Zunge reden wir uns um Kopf und Kragen.
Wenn wir nicht schweigen lernen können
geben wir der Wahrheit nicht die Ehre, welche doch nur ihr gebührt
Es ist unsere Zunge, die das Zünglein an der Waage ist.
Unsere Worte werden gewogen, weil unser Schöpfer sie gewichtig,
machte indem er alle Dinge durch sein Wort erschuf..
ER selber ist das Wort durch welches er alles ins DASEIN berief.
Doch wir erlauben es uns, sein Wort zu verbiegen,
Ein jeglicher auf seine Weise und in seine Richtung
Es ist unsere Zunge, die damit droht oder schmeichelt,
verletzt, oder heilt. Unsere Worte werden auf der Goldwaage gewogen. Ist es daher nicht äußerst wichtig, dass wir uns darin üben, dieses ach so kleine unscheinbare Organ zu bändigen suchen. Wem wollen wir unsere Zunge unterwerfen?
Ich will mit dem mir anvertrauten Wortschatz
sowohl meinem König , als auch meinem Nächsten dafür danken, dass er mich so eine belebende Sprache lehrte, die andere aus der Grube zieht, in welche sie gefallen sind.
Die Sprache der Gosse, ist uns fremd, denn Adel verpflichtet
Ein Wort von IHM hat uns von der Hölle zum Himmel versetzt.
Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.
Jesus die Ehre zu geben ist unsere Pflicht!
Vergebung ist die intelligenteste Form der Rache!
Oh, dass ich tausend Zungen hätte,
und einen tausendfachen Mund.
So stimmt´ ich damit um die Wette
vom allertiefsten Herzensgrund
ein Loblied nach dem andern an!
von dem, was Gott an mir getan
Das unkaputtbare geht nicht kaputt!
Glaubst du das?
Nur das glaube ich!
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