In Davos trifft sich der Great-Reset-Club, fliegt in Privatjets an und schmiedet Pläne, wie sie unser Leben »reduzieren«. Unsereins darf derweil gucken, wie wir unser Leben sinnvoll weitertreiben.

Ich hadere mit dem Idioten, den ich »Ich« nenne, so schreibt mir ein Leser dieser Tage. Er fühlt sich ausgenutzt in seiner Situation, so fühle ich es in und zwischen den Zeilen.

Jeder Euro verdient sich mühsam, doch der Chef gibt Durchhalteparolen aus. Wir kennen das. »Tschakka, du schaffst das«, oder: »Wir sind eine Familie hier.«

Es ist natürlich nicht die einzige Nachricht, die ich dieser Tage lese. Da sind einerseits die anderen E-Mails, davon schmerzhaft viele unbeantwortet. Da sind aber auch die großen Weltnachrichten, und sie lassen sich wieder sehr kurz zusammenfassen: Die Verschwörungstheoretiker waren zu optimistisch, ihre Fantasie war nicht düster genug.

Die-da-oben geben ihre Pläne inzwischen offen zu. Der »Great-Reset-Club« trifft sich derzeit in Davos. Man fliegt in Privatjets an, schraubt sich mit Limousinen durch enge Bergstraßen, um Pläne darüber zu schmieden, wie sie unser Leben »reduzieren«.

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