Industrielle Revolution oder 4. Reich?

Am Morgen des 11. September 2001 frühstückte Klaus Schwab in der Park East Synagoge in New York City und beobachtete eines der folgenreichsten Ereignisse der nächsten zwanzig Jahre, als die Gebäude des World Trade Centers einstürzten. Jetzt, zwei Jahrzehnte später, sitzt Klaus Schwab wieder in der ersten Reihe, hört klassische Musik und versucht dabei einen generationsbestimmenden Moment in der Menschheitsgeschichte zu bewirken, den er „Great Reset“ nennt.

Schwabs Nähe zu weltverändernden Ereignissen ist darauf zurückzuführen, dass er einer der am besten vernetzten Männer der Welt ist. Als treibende Kraft hinter dem Weltwirtschaftsforum, der „internationalen Organisation für öffentlich-private Zusammenarbeit„, hat Schwab seit über 50 Jahren Staatsoberhäupter, führende Wirtschaftsführer und die Elite akademischer und wissenschaftlicher Kreise in Davos umworben. In jüngerer Zeit ist sein Bekanntheitsgrad auch außerhalb seiner elitären Kreise gestiegen, da die Zerstörung der Wirtschaft in den Industrienationen mit einhergehenden Lockdowns und sonstigen Verboten und Gesetzen in seinem Namen zugunsten des Great Reset basiert. Schwab ist der Frontmann des Great Reset, einer umfassenden Anstrengung, die Zivilisation weltweit zum ausdrücklichen Nutzen der Elite des Weltwirtschaftsforums und ihrer Verbündeten neu zu gestalten. Einige halten heute die geplante „Neue Weltordnung“ noch immer für nicht existent, das sind jene, die auf Corona-Hilfen warten.

Schwab betonte auf der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums im Januar 2021, dass der Aufbau von Vertrauen ein wesentlicher Bestandteil des Erfolges des Great Reset sei, weshalb eine massive PR-Kampagne gestartet wurde, die den Great Reset unterstützend begleitet. Vertrauen wird jedoch normalerweise durch Transparenz gebildet, nicht mittels Medienmanipulation. Vielleicht weigern sich deshalb so viele, Schwab und seinen Motiven Vertrauen zu schenken. Zu wenig ist über die Geschichte und den Hintergrund des Mannes vor seiner Gründung des Weltwirtschaftsforums in den frühen 1970er Jahren bekannt.

Geschönte Familiengeschichte?

Wie bei vielen weiteren Frontmänner der Globalisten, die den Great Reset voran treiben, wurde auch versucht, das Leben von Klaus Schwab und das seiner Familie im Internet zu bereinigen. Schwab wurde 1938 in Ravensburg geboren, daher vermuten viele, dass Schwabs Familie in irgendeiner Weise mit den Kriegsanstrengungen der Nationalsozialisten in Verbindung standen und die das Weltwirtschaftsforum in ganz anderem Licht darstellen, als Schwab es uns weismachen möchte.

Es ist daher wichtig, zu wissen, wer Klaus Schwab ist, was er gemacht hat und was seine Pläne sind. Besonders aufschlussreich ist zudem die Geschichte von Klaus Vater Eugen Schwab, der die von den Nationalsozialisten unterstützte deutsche Niederlassung eines Schweizer Ingenieurbüros als prominenter Militärunternehmer in den Krieg führte. Diese Firma, Escher-Wyss, nutzte Arbeitssklaven, um Maschinen herzustellen, die für die Kriegsanstrengungen der Nazis von entscheidender Bedeutung waren. Jahre später war ein junger Klaus Schwab im selben Unternehmen Mitglied des Verwaltungsrates, als beschlossen wurde, das Apartheidregime Südafrikas mit der notwendigen Ausrüstung auszustatten, um sein Streben nach einer Atommacht voranzutreiben.

Heute ist das Weltwirtschaftsforum ein prominenter Verfechter der Nichtverbreitung von Kernwaffen und plädiert für „saubere“ Kernenergiewobei Klaus Schwabs Vergangenheit zeigt, dass er seine Standpunkte im Laufe der Zeit beliebig wechselte. Aber nicht nur Schwabs Sichtwechsel auf Nuklearwaffen ist auffallend. Der Mann beschäftigte sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit nichts anderem als einer Neuauflage von Hitlers Vision einer neuen Weltordnung, diesmal allerdings in entnazifiziertem Kontext, versteckt unter blumigen Worten, damit die gefährliche Absicht dahinter nicht direkt zum Vorschein kommt. Je mehr man sich mit dem „Great Reset“ von Klaus Schwab beschäftigt, desto mehr Ähnlichkeiten zu Hitlers Ambitionen fallen auf. Schwab schuf über Jahren hinweg globale, regionale und industrielle Agenden, um die Kontinuität größerer, viel älterer Agenden zu gewährleisten, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Verruf geraten waren. Er beschäftigte sich nicht nur mit Nukleartechnologie, sondern auch mit Bevölkerungskontrollpolitik mittels Eugenik. Schwab legte Hitlers Vision einer neuen Weltordnung nicht ab und distanzierte sich von dem Gedankengut, sondern fühlte sich berufen, die Idee zu perfektionieren.

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