Warum unser Land so viele nach Hoffnung Ausschau halten

Sucht, so werdet ihr finden, klopft an, so wird euch aufgetan.

Ich bin 75 Jahre, Nachkriegsware,als hoffnungsloser Fall geboren, ohne jede berechtigte Hoffnung. Ich wurde antisemitisch erzogen. Aber wie es im Leben so ist, machte mich genau dieser Hass auf die Juden neugierig. Sehr neugierig. Dann aber auch sehr traurig, ja hoffnungslos.

Ich musste zu meinem Entsetzen feststellen, dass wir den Juden ihren Glauben an ihr Erbe, ja und auch ihren Messias Jesus stahlen, obwohl wir ihnen alles zu verdanken haben. Doch wir haben sie dem Erbe völlig entfremdet, indem wir sie so unbarmherzig verfolgten. Wie macht man so etwas grauenvolles jemals wieder gut????. Je mehr ich über dieses Drama erfuhr, desto hoffnungsloser wurde ich, zumal ich auch sah wie eifrig wir uns um das Vergessen bemühten, anstatt Vergebung zu suchen. Wahrscheinlich haben doch sehr viele es unbewusst begriffen, dass so ein schweres Verbrechen unentschuldbar ist.

Nicht so war meine Oma. Sie bläute mir ein, dass, wenn ich diesen Jesus bräuchte gewiss verrückt werden würde.

Dieser Jesus hat sich von uns Menschen jede Frechheit gefallen lassen, in der Hoffnung, wir würden uns zu ihm bekehren, aber dem war nicht so. Er war nur willkommen wenn er im Krippelein zart lächelnd schlief ohne sich um die 6 000 000 Landsleute zu kümmern. Diese Diskrepanz macht mich fragend. Sein Kreuzestod spricht eine andere Sprache. Sein Sterben gegen unsere Bosheit machte mir eine unbestimmte Hoffnung, weil seine Gewaltlosigkeit mir ein Licht aufsteckte. Ich begann, meine Hoffnung auf ihn zu setzen und entkam still und heimlich und ganz leise den bösen Worten meiner Oma.

Mit vielen Rückschlägen geschah dieses, denn ich musste erst die hohe Disziplin der Feindesliebe erlernen, denn Jesus liebt seine Feinde ohne jedes Vorurteil. Das Einzige was er hasst, ist die Sünde.

Das bedeutete, dass sich zuerst bei mir anfangen musste, etwas zu verändern.

Und das war mein eigenes Ich..

Ich entschloss mich dazu, das Böse zu meiden. Schritt für Schritt. Dabei machte ich die Erfahrung, dass ich aus meinen Fehlern lernen durfte, wenn ich sie einsah. Je mehr ich an Einsicht gewann, desto mehr nahm meine Hoffnung zu. So lernte ich Gott zu lieben und auch zu fürchten, zu ehrfürchten, meine ich.

Hoffnung braucht Nahrung, damit sie nicht  eingeht, wie eine Primel, die kein Wasser bekommt.

Mit der Zeit begriff ich dass Selbstmitleid unser schlimmster Feind ist.

Das was wir anderen an Leid zufügen, kommt ganz gewiss als selbst verordnetes Leid zurück.

Liebe darf nicht käuflich sein, oh nein. Sie wächst nur dort, wo wir über uns selber geweint haben und Gott unter heißen Tränen Reue schwören und dies auch durch Taten beweisen. Auf diesem Weg habe ich begriffen, dass Deutschland einst gute LEHRER HATTE; NÄMLICH BLUMHADT; BODELSCHWINGH UND BONHOEFFER: Sie waren unsere Vorbilder. Sie ermöglichten uns den Kontakt mit Jesus dem Messias der Juden. ER kennt uns durch und durch.

ER will, dass wir zusammenwachsen und ergänzen und lieben, bis die Menschen es verstehen können, dass wir seiner Liebe trauen können, die er uns vorlebte und auf den Weg aus dem Tod zum ewigen Leben führt. Das zu glauben macht den Weg zum Frieden erst möglich.

Hohn und Spott ist uns gewiss, weil die Besserwisser glauben, sie könnten die Welt auch ohne

Gott steuern. Dies ist der größte Irrtum dem der Mensch verfallen ist. Ich jedoch verlasse mich auf den Bund mit Israels Gott und dessen Sohn Yeshua, das ist sein wahrer Name, der uns mit seinem Leiden aus dem Tod zurück erkaufte.

Unsere Mitarbeit ist gefragt.

Stehe auf und werde Licht !

Dein Licht ist gekommen!

Fürchtet euch nicht!

Aber Gott fürchtet, der uns erlöst hat!

ER wird dich niemals verlassen, wenn nicht du selber ihn verlässt!

Quelle: E-Mail