Vorbemerkung: Dieser Text wurde vor dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine verfasst. Mögen auch aktuell die Bilder ukrainischer Kriegsflüchtlinge vorherrschend sein, so hat sich an den Problemen, die durch den Zustrom hauptsächlich muslimischer Migranten seit 2015 entstanden bzw. verschärft wurden, nichts geändert. Umso wichtiger ist es, an diese in den Hintergrund gedrängte Problematik zu erinnern.
Ich bin Flüchtling, syrischer Christ und 2015 nach Deutschland gekommen. Nach langer Bedenkzeit habe ich mich entschlossen, über meine Erlebnisse hier in Deutschland zu berichten. Ich kann sie nicht unter meinem richtigen Namen veröffentlichen, sonst wäre ich sofort meinen Job los und vielleicht bald einen Kopf kürzer. Mir geht es in erster Linie nicht darum, einzelne Leute, deren Geschichten ich im Folgenden beschreibe, zu kritisieren, sondern in erster Linie vor der naiven deutschen Flüchtlingspolitik („Wir schaffen das!“) zu warnen. Die islamische Kultur ist grundsätzlich verschieden zur christlich-abendländischen Kultur. In meinem Heimatland Syrien gab es bis ins siebte Jahrhundert ein relativ friedliches Zusammenleben der unterschiedlichen Weltanschauungen und Religionen. Mit der starken Ausbreitung des Islams wurde die Vielfalt und Toleranz beendet. Wenn ich über unsere Geschichte lese, tut mir das jedes Mal weh. Das ist der Grund, warum ich hier schreibe und die Deutschen warnen möchte, die gleichen Fehler zu machen, die meine Vorfahren mit ihrer „Laissez-faire“-Politik begangen haben. Wenn Deutschland aus der Geschichte meines Landes nicht lernt, wird es irgendwann merken, dass es zu spät ist, einen politischen Kurswechsel vorzunehmen.