Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei: seht zu
und erschrecket nicht. Denn das muss so geschehen;
aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich ein
Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen
das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben
hier und dort. Das alles aber ist der Anfang der Wehen.


Matthäus 24, Verse 6 bis 8

Kriegsgeschrei ist zu hören!. Wir können nur hoffen, dass es nicht

so kommt, wie in den heutigen Versen beschrieben, dem sich, wie

in den folgenden Versen 9 ff. angekündigt, noch Schlimmeres

anschließen kann.

Es wäre müßig auf die Ursachen des derzeitigen Geschehens
einzugehen, an denen wir alle, im Osten wie im Westen, unseren

Anteil haben. Vollmundige Parolen und Proteste helfen da am

wenigsten weiter.

Wobei gefragt werden könnte, wovon die Nachrichten und Kom-

mentare über das Kriegsgeschrei jetzt ablenken sollen, nachdem

Corona bald nichts Aufregendes mehr hergibt.

Ich will mal versuchen, das derzeitige Geschehen aus der Sicht

des Glaubens zu beleuchten:

Bei allen Katastrophen und Schicksalsschlägen klopft Gott an
unsere Herzenstür, damit wir aufwachen und das was richtig
ist erkennen und tun und von falschen Wegen umkehren.
Und da hat uns vielleicht eine Situation, wie wir sie jetzt haben,
gefehlt.

Was ist denn aus uns und unserem Land geworden? Haben wir
nichts Besseres zu tun, als uns nur noch mit überflüssigen
und unnützen „Luxusproblemen“ zu befassen?

Ich denke an die „Gendergerechte Sprache“,
an die Geschlechtervielfalt, als „Diversität“ bezeichnet,
an die „Ehe für Alle“, als Einstieg in weitere Abnormitäten,
an die Freiheit, die mit Anarchie verwechselt wird,
an die Gesetzlosigkeit, die für Toleranz gehalten wird,
an den Mord am ungeborenem Leben,
an den Ausnahmezustand aufgrund der Coronapanik,
an den Klimawahn, bei dem einem Phantom nachgejagt wird,
an den Energiewendewahn, der in einem Flop enden wird,
an die indirekt vorgeschriebene Meinung mit der Ausgrenzung
von Abweichlern, als „Cancel Culture“ bezeichnet,
und noch vieles andere.

Könnte man unsere Demokratie auch als „Demokratur“ bezeich-

nen? Sind das die Freiheitsideale, mit denen wir alle Welt be-

glücken wollen? Wollen das die Menschen wirklich?

Alle unsere Fehlentwicklungen sind auch eine Folgen des rasan-

ten Abfalls vom Glauben. Anstelle eines festen Fundaments gibt

es Sumpf und Sand. Auch in den Kreisen christlicher Verkünder

machen sich Anpassung und Rückgratlosigkeit breit.

Man kann über den Widerpart im Osten manches sagen, aber
viele der Werte, die bei uns geschleift wurden, werden dort noch
hochgehalten. Und in China möchte man Männer und keine

Memmen. Was hier bei uns abgeht, wäre dort unvorstellbar.

Wir wandeln in Sachen Dekadenz auf den Spuren Roms und
werden möglicherweise ebenso enden!

Als Christ weiß ich, dass menschliche Macht begrenzt ist und
Gott allem ein Ende setzt. Nach dem Heilsplan Gottes gibt es
aber ein göttliches Muss. Und da müssen die Dinge so
geschehen, wie vorausgesagt.

Auch dem Bösen wird vor seiner endgültigen Vernichtung die

Gelegenheit zum Ausreifen gegeben. Der Satan soll einmal nicht

sagen können, dass er es geschafft hätte, wenn man ihn hätte

gewähren lassen.

Wir können Gott nur bitten, dass ER uns noch weiter bewahrt
und hindurchträgt und vielleicht noch die Gnade einer Umkehr
schenkt. In Allem bleibe ich aber gelassen und setze meine
Hoffnung ganz auf Gott!

Quelle: E-Mail FUND