…..ich sehe hier drei Punkte:

1. Es kann uns nicht daran gelegen sein, in eine Feindschaft mit Russland zu treten.

Wir sollten weiterhin, auch auf wirtschaftlicher Ebene, zu unser aller Nutzen,

zusammenarbeiten. Wie soll das jetzt weitergehen, nachdem unsere Maulhelden

am letzten Sonntag im „Hohen Haus“ solche martialischen Sprüche abgelassen

haben? Es wird dauern bis das zerschlagene Porzellan wieder gekittet ist.

Hat uns Russland bislang auch Benzin geliefert? Man könnte das grad meinen,

nachdem ich heute an einer Zapfsäule 190,9 Cent für den Liter Super gesehen habe.

Eignet sich die „Ukraine-Krise“ etwa auch für klammheimliche Preiserhöhungen?

„Aber das muss uns unsere (?) Freiheit doch wert sein!“  

Man gefällt sich darin, sich für die Freiheit und die Selbstbestimmung anderer Völker

stark zu machen und hätte genügend vor der eigenen Türe zur kehren, nachdem

sich die Regierenden entsprechende Vollmachten gegeben haben, wonach sie den

Corona-Ausnahmezustand, unter fadenscheinigen Vorwänden – „wir müssen vorsichtig

sein,  und es könnte sein, dass…usw.) – ständig verlängern können, wobei diejenigen, die

das anders sehen, als „Nazis“, „Rechte“, „Volksfeinde“ usw. diffamiert werden. Hat man

hier schon von Putin gelernt?

Für den vergangenen Sonntag gilt: „Wenn alles einer Meinung ist, wird irgendwo

gelogen.“ Positiv ist, das wenigsten die AfD dem Vertreter der Ukraine keinen

Beifall gezollt hat.

2.Wenn in der Ukraine Atomwaffen, mit den entsprechenden Abschussvorrichtungen

stationiert sind, ist es verständlich, wenn Putin die NATO nicht in unmittelbarer

Nachbarschaft haben will und die Ukraine nicht in der NATO soll und er deshalb in die

Ukraine einmarschiert ist. Die Halbinsel Krim war schon immer russisch. Dort ist die

russische, mit Atomwaffen bestückte Flotte, stationiert. Sollte das alles etwa in die Hände

der NATO fallen?

3. Die andere Seite ist die, dass Putin davon abgehalten werden muss, seinen Machtbereich

auf die ehemaligen Sowjetrepubliken zu auszudehnen. Von daher ist es nötig eine klare

Kante zu zeigen. Aber alles mit Maß und Ziel.

Ich habe im Übrigen den Verdacht, dass es letztlich um die Vormachtstellung in der

Welt geht. Entweder USA oder Russland, wobei die EU mehr ein zahnloser Tiger

zur Verbreitung antirussischer Propaganda ist.

Dabei wird übersehen, dass China die kommende Weltmacht sein dürfte.