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Karl Lauterbach on fire – als einer der letzten Redner in der Bundestagsdebatte plädiert der Bundesgesundheitsminister mit Leidenschaft für eine Impfpflicht. Das Problem wegzuschieben, könne man „den Kindern, den Pflegekräften, den Ärzten, den Menschen, die gefährdet sind, die wir nicht impfen können“, nicht zumuten. Es werde dann in voller Stärke zurückkommen, sagt der SPD-Politiker. „Wir müssen handeln!“

Lauterbach greift schließlich zu Hegel, um die eigene Sichtweise zu untermauern: „Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit“, ist ein dem Philosoph Georg Friedrich Wilhelm Hegel zugeschriebenes Zitat, mit dem er seine Forderung „Wir müssen handeln“ nochmals in andere Worte kleidet. „Wir werden nicht zurückkommen zu dem Leben, was wir geliebt und geschätzt haben, ohne dass wir jetzt den Spaten drehen“, so der Minister.

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Anmerkung:

Herr Lauterbach erklärt uns, was wir künftig unter Freiheit zu verstehen haben.
„Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit“ sagt er, aber das Zitat ist nicht von Hegel, sondern von Friedrich Engels, dem Mitbegründer des Kommunismus.
Hegel hat auch etwas über Freiheit gesagt, aber in seinem Kontext ging es um „Einsichten“, also um das tiefere Verständnis der Naturgesetze.
Im Engels-Zitat geht es dagegen tatsächlich um „Einsicht“ im Sinne von ergebener Zustimmung.
Ich hätte wirklich NIE gedacht, dass der bundesdeutsche Gesundheitsminister für seine Ziele mit einem kommunistischen Zitat wirbt, dass über 40 Jahre in der DDR intensiv genutzt wurde, um den Menschen zu erklären, dass Sie gerade durch die Abwesenheit von Reisefreiheit besonders frei seien – weil wunderbar geschützt durch den „antifaschistischen Schutzwall“ (die Mauer).