Ein Einzeltäter verletzte am Montagmittag in einem Hörsaal der Heidelberger Universität mehrere Menschen mit einer Langwaffe. Nach kurzer Fahndung wurde der mutmaßliche Täter tot aufgefunden. Das Motiv ist noch unklar.

Auf dem Gelände der Heidelberger Universität hat es nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur einen Amoklauf gegeben. Ein Einzeltäter habe am Montagmittag mit einer Langwaffe mehrere Menschen in einem Hörsaal verletzt, teilte die Polizei mit. Der Täter sei inzwischen tot. Zur Identität der Verletzten und des Täters gab es zunächst keine Angaben.

Nach WELT-Informationen betrat ein Mann gegen 12.35 Uhr einen Hörsaal der Universität. Er soll dann mit einer Langwaffe auf mehrere Anwesende geschossen und diese teilweise schwer verletzt haben. Aus Sicherheitskreisen heißt es, dass der Täter zunächst flüchtete und die Polizei nach ihm fahndete.

Der mutmaßliche Täter wurde kurz darauf tot aufgefunden. Es bestehe der „Verdacht auf Selbsttötung“. Er soll nach dpa-Informationen selbst Student gewesen sein und habe nach ersten Erkenntnissen keine politischen oder religiösen Motive gehabt, hieß es in Sicherheitskreisen.

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