ABD0045_20211208 - WIEN - ÖSTERREICH: Die Forscherin Eva Schernhammer bei einer Pressekonerenz zum möglichen Lockdown-Ende und Corona-Regelungen am Mittwoch, 08. Dezember 2021 in Wien. - FOTO: APA/FLORIAN WIESER

Wien zieht die Schraube an. Am Donnerstag beschliesst das Parlament «Impfpflicht: Umsetzung», was angesichts der Mehrheitsverhältnisse eine Formsache ist. Dann gilt ab Anfang Februar im ganzen Land für alle ab 18 Jahren der Impfzwang, und ab Mitte März werden diejenigen gebüsst, die sich dem Impfdiktat verweigern. Das sogenannte Kontrolldelikt wird mit Geldstrafen von 600 Euro bis 3600 Euro geahndet.

Befreit von der Impfpflicht sind unter anderem «schwangere Personen für die Dauer der Schwangerschaft», wobei – die Bürokraten wollen es ganz genau wissen – der «Eintrag des Ausnahmegrundes in das Zentrale Impfregister» notwendig ist, wie das für Gesundheit zuständige Bundesministerium festlegt.

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