Anfang August hatte der u.a. für das Handelsblatt schreibende Redakteur und Finanzblogger Norbert Häring berichtet, dass die EU-Kommission über eine Studie zur Machbarkeit eines europaweiten Vermögensregisters nachdenkt. Der Beitrag wurde zunächst zwei Wochen lang übersehen, schaffte es aber schließlich aber bis in die Massenmedien.

Auch die EU Kommission sah sich anschließend gezwungen, zu reagieren, denn die zuständige EU-Kommissarin Mairead McGuinness schrieb in einem Brief an den EU-Abgeordneten Markus Ferber (CSU): „Lassen Sie mich einen wichtigen Punkt von Anfang an klarstellen: Die Kommission hat niemals nahegelegt, dass solch ein Vermögensregister notwendig ist. Das Konzept taucht in keinem unserer Arbeitsprogramme auf, und wir haben niemals in offiziellen Aussagen nahegelegt, dass wir es für notwendig halten.“

Die Welt veranlasste dies zu der optimistischen Einschätzung, die EU Kommission habe einen „Rückzieher“ gemacht. Dass man sich dabei nur hat Sand in die Augen streuen lassen, wird nun deutlich, denn es gilt die alte biblische Weisheit „An ihren Taten werdet ihr sie erkennen“ (1. Johannes 2,1-6).

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