Es hat sie zu allen Zeiten gegeben, diejenigen, die sich an Hochschulen herumdrücken und dort keine Forschung ausführen, sondern Unheil stiften, sei es durch ideologische Indoktrination, sei es, durch Verbildung von Studenten zu Hochschul-Schwätzern, sei es durch das Bereitstellen von Legitimationsmaterial für diejenigen, die Munition im politischen Kampf gegen Andersdenkende benötigen.

Sie sind so alt wie die Menschheit.

Indes gab es eine Zeit, zu der Forschungsthemen an eine Grenze der Moral gestoßen sind, die es zum Beispiel im Dritten Reich nicht gab. Damals wäre eine Modell-Simulation, die die Entlastung des öffentlichen Haushalts darstellt, die eintritt, wenn man alle Gruppen, die die Nationalsozialisten nicht mögen, von chronisch Kranken, über Wohnsitzlose, Homosexuelle, Sinti und Roma (damals noch Zigeuner), Juden und Kommunisten, sterilisiert hätte, damit sie sich nicht mehr fortpflanzen. Hätte es damals die entsprechende Ausstattung an Computer und sonstigen Utensilien gegeben, die entsprechenden Simulationsmodelle wären vermutlich nur so aus dem Boden geschossen. Z.B. in Form von Simulationen, die zeigen, wie sich die Volksgesundheit verbessert, wenn Kranke und alle Unpassenden eliminiert werden. Zum Beispiel in Form von Simulationen, die zeigen, wie man damals virulente Krankheiten wie z.B. Tuberkulose dadurch eindämmen kann, dass man Wohnsitzlose und alle, die nicht dem entsprechen, was man als nationalsozialistisches savoir vivre ansehen kann, aus der Gesellschaft nimmt. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit hätte es auch Simulationen dazu gegeben, wie sich die Lebenszufriedenheit der Deutschen verbessert, wenn man die unpassenden gesellschaftlichen Gruppen in Konzentrationslager sperrt.

Dass Wissenschaftler sich von Polit-Darstellern instrumentalisieren lassen, ist nichts Neues.

Insofern verwundert es uns nicht, über die folgende “Rapid Communication”, die ein Gemeinschaftswerk von Angestellten der Technischen Hochschule Aschaffenburg darstellt, gestolpert zu sein:

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