Die Länderchefs haben sich geeinigt: Künftig sollen Grenzwerte der Hospitalisierungsrate Grundlage für die geltenden Corona-Maßnahmen sein

Die Länderchefs haben sich geeinigt: Künftig sollen Grenzwerte der Hospitalisierungsrate Grundlage für die geltenden Corona-Maßnahmen sein

Die Hospitalisierungsrate ergibt sich aus der Zahl der Krankenhauseinweisungen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – und kann so Aufschluss darüber geben, wie ausgelastet die Krankenhäuser in einer Region sind.

Je nachdem wie hoch die Hospitalisierungsrate in einem Bundesland ist, sollen unterschiedliche Maßnahmen gelten. HEISST: Die Corona-Maßnahmen orientieren sich jetzt an der Zahl der Menschen, die wegen Corona im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Heißt auch: Die Inzidenzen sind nicht mehr das maßgebliche Kriterium – so wie es zahlreiche Experten seit langem fordern. Ganz Deutschland schaut jetzt auf den Klinik-Grenzwert, der über unser Leben bestimmen wird.

„Der Hospitalisierungsindex ist jetzt maßgebende Größe“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Pressekonferenz im Anschluss an die Ministerpräsidentenkonferenz.

Übersteigt die Hospitalisierungsrate den ersten Grenzwert 3 (= mehr als 3 von 100.000 Menschen sind wegen Corona in den vergangenen 7 Tagen ins Krankenhaus eingewiesen worden), gelten verschärfte Maßnahmen: Dann gilt flächendeckend 2G.

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Anmerkung: Da kann man nie mehr rauskommen, das ist unmöglich. Es ist gewollt