Wie jeden ersten Dienstag am oder nach dem zweiten November war gestern in Amerika Wahltag. Die bedeutendste der anstehenden Wahlen war die zum Gouverneur von Virginia, einem Staat, den die Demokratische Partei bei den Präsidentschaftswahlen 2020 haushoch gewonnen hat, und von dem man oft annimmt, dass er durch die bevölkerungsreichen immer linksliberaleren Landkreise in der Nähe von Washington, D.C., die Staatshauptstadt Richmond und Norfolk immer weniger zum „festen Süden“, der traditionell konservativ gewählt hat, zählen könne.

Als sich in den Umfragen im Vorfeld der Wahl andeutete, dass der republikanische Kandidat Glenn Youngkin überraschend gut in den Umfragen dastand und sich Hoffnungen auf den Sieg machen konnte, bekam diese Wahl eine über den Einzelstaat hinausgehende Bedeutung, die als Zahltag für die Demokratische Partei und Präsident Biden interpretiert wurde. Dieser Zahltag ist wie es aussieht nun eingetroffen

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