Am Samstag, dem 23. Oktober 2021 fand in Bern eine Kundgebung statt. „Gegen Covid-Zertifikat, Diskriminierung und Massenüberwachung“, hieß die Überschrift. [1] Das Motto lautete: „Unrecht ist weder rechts noch links! Wir rufen alle Menschen in der ganzen Schweiz dazu auf, nach Bern zu kommen. NEIN zu den Covid-Verschärfungen am 28. November!“ [1] Am 28. November 2021 stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Änderung des Covid-19-Gesetzes ab, die das Parlament im März 2021 beschlossen hat. U. a. schuf das Parlament die gesetzliche Grundlage für das von ihm verlangte Covid-Zertifikat für Genesene, Geimpfte und Getestete. Mit einem NEIN zu den Covid-Verschärfungen wäre der Betrieb des Zertifikatssystems am 20. März 2022 einzustellen. Nach Ansicht der NEIN-Komitees führt die Gesetzesänderung zu einer Spaltung der Schweiz und zu einer massiven Überwachung. [2] Die Kundgebung wurde von dem „Aktionsbündnis Urkantone“ und der „Freien Linken Schweiz“ organisiert. Das „Aktionsbündnis Urkantone“ ist eine überparteiliche Bürgerrechtsbewegung gegen die Corona-Politik. [3] Die „Freie Linke Schweiz“ ist eine Stimme für alle Menschen, „denen wirklich linke Politik am Herzen liegt und die dem heutigen Krisenmanagement kritisch gegenüberstehen.“ [4]

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