Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel pocht auf weitere Zahlungen an das islamistische Taliban-Regime. Die Gefahr von Stromausfällen in Afghanistan sei andernfalls sehr groß. Darüber hinaus soll mit dem Geld auch die Impfkampagne im Land vorangetrieben werden. Die EU sagte den Taliban bereits eine Milliarde zu.

Bei einer virtuellen G-20-Schaltung am Dienstag pochte die deutsche Noch-Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf finanzielle Unterstützung Afghanistans. Sie wandte sich auch an den Internationalen Währungsfonds und die Weltbank. „Niemand hat etwas davon, wenn das Finanzsystem in Afghanistan zusammenbricht.“ Auch stehe die Grund- und Stromversorgung der Bevölkerung laut UN kurz vor dem Zusammenbruch. Darüber hinaus soll eine Impfoffensive vorangetrieben werden. Die EU hatte dafür bereits im Vorfeld der virtuellen Versammlung angekündigt, für Afghanistan eine Milliarde Euro bereitzustellen.

In Afghanistan regieren die islamistischen Taliban, die Mitte August die Macht ergriffen haben.

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