Bereits vor dem Winter müssen 37 Prozent der deutschen Intensivstationen dauerhaft ihre Inten­sivbetten sperren. Weitere 22 Prozent sperren sie nahezu täglich. Dies führt zumindest vorübergehend zu einer Einschränkung der Notfallversorgung und zum Verschieben von Operationen.

Die Hauptursache für die Bettensperrungen ist in 75 Prozent der Fälle ein Mangel an Pflegepersonal. In 66 Prozent der Fälle steht weniger Stammpersonal zur Verfügung. Dadurch hat in 43 Prozent der Fälle der Anteil der Zeitarbeitenden auf den Intensivstationen zugenommen. 51 Prozent der Befragten gaben an, dass sich die Stimmung auf ihrer Station verschlechtert habe, bei 14 Prozent sogar sehr.

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