Mit ihrer „Verordnung zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19“ hat die Bundesregierung im Mai die Grundlage für die seither für den Zutritt zu öffentlichen Einrichtungen und Veranstaltungen geltenden 3G- oder 2G-Regeln geschaffen. Danach erhalten nur Geimpfte, Genesene und Getestete, oder nur die ersten beiden dieser drei Gruppen Zugang. Wir wollen im Folgenden zur sprachlichen Vereinfachung die zahlenmäßig nicht große Gruppe der (anerkannt) Genesenen ausblenden.

So wie die einschlägigen Paragraphen der Verordnung abgefasst sind, würde man denken, es gilt:

  • Geimpfte gelten als sicher vor Ansteckung und sind so gut wie nie ansteckend.
  • Geimpfte brauchen sich deshalb nicht testen zu lassen, um öffentliche Einrichtungen oder Veranstaltungen zu besuchen,
  • Geimpfte werden deshalb bei Teilnehmerbeschränkungen von Veranstaltungen nicht gezählt und
  • für Veranstaltungen und Einrichtungen, zu denen nur Geimpfte und Genesene Zutritt haben, gelten deshalb die meisten Corona-Beschränkungen nicht.

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