Wir westlichen Christen im 21. Jahrhundert müssen uns in unserem Glauben erst noch bewähren. Die aktuellen Entwicklungen in der Welt stellen uns alle vor große Herausforderungen. Welche Entscheidung ist richtig und welche falsch? Gibt es überhaupt eindeutige Antworten?

Ca. 250 n. Chr. schrieb Dionysius, ein Leiter der Gemeinde Jesu in Alexandrien, anlässlich der Diskussionen über die Feier des Osterfestes einen Brief an viele Gemeinden. Aufgrund neuer Gesetze und vieler gesellschaftlicher Diskussionen gerieten die Gemeinden erneut in eine Christenverfolgung. Dazu kam eine Pandemie, durch die mehr als ein Viertel (!) der Bevölkerung im Römischen Reich starb. Mich stimmen die Worte von Dionysius vor über 1700 Jahren nachdenklich:

Fremdworte für die Gemeinde

„Lockdown“ und „Social Distancing“ sind Fremdworte für die Gemeinde Jesu und stehen immer entgegen der Gebote Gottes. Es gibt keine Nächstenliebe ohne körperliche Nähe. Es ist dringend geboten, dass wir uns neu mit dem biblisch untrennbaren Zusammenhang von Körper und Seele beschäftigen, um im Glauben nicht noch kränker zu werden. Gemeinden verfolgen bei ihren Zusammenkünften keinen Selbstzweck, sondern kommen vor Gott zusammen, um seine Gegenwart in seinem Wort zu erleben und ihn zu ehren. Das Feiern des „Liebesmahles“ ist nicht in unsere Beliebigkeit gestellt, sondern geistlich lebensnotwendig. Wer darauf verzichtet, nimmt geistlichen Schaden.

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