Die Tiraden des verstorbenen DDR-Moderators Karl-Eduard von Schnitzler sind nur noch im Museum zu sehen. Doch der Jargon von «Sudel-Ede» ist keineswegs von gestern (Aufnahme aus dem DDR-Museum Berlin, 2016).

Wer seine kommunistische Überzeugung nicht teilte, war für den DDR-Chefpropagandisten Karl-Eduard von Schnitzler ein Verbrecher und ein Menschenfeind. Zwanzig Jahre nach seinem Tod wirken seine Methoden irritierend aktuell.

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