Macht Ihr Job Ihnen (noch) Spaß? Wenn Geld nicht das Thema wäre, würden Sie heute noch kündigen, oder würden Sie aus Spaß an der Sache weiter arbeiten?

In seinem Roman »Per Anhalter durch die Galaxis« beschreibt Douglas Adams die Bizarrheit, dass Menschen mit ihren Autos zur Arbeit rasen und später wieder zurück, während andere in die jeweils entgegengesetzte Richtung eilen:

»Umfahrungen sind Vorrichtungen, die es einigen Personen ermöglichen, sehr schnell von Punkt A nach Punkt B zu gelangen, während andere sehr schnell von Punkt B nach Punkt A fahren. Menschen, die an Punkt C leben, welcher ein Punkt genau dazwischen ist, fragen sich oft, was an Punkt A so toll sein soll, dass so viele Menschen von Punkt B so sehr daran interessiert sind, dorthin zu gelangen, und was an Punkt B so großartig sein mag, dass so viele Menschen von Punkt A so wild darauf sind, dorthin zu gelangen. Sie wünschen sich oft, dass die Leute sich ein für alle Mal festlegen, wo zum Teufel sie sein wollen.«

Wir kennen sie, diese Entwicklungen, die im Nachhinein logisch sind, die zuvor aber kaum jemand erwartet hatte. Der Arbeitsmarkt, gerade unter Informationsarbeitern, durchläuft eine solche durchaus logische, aber unerwartete Veränderung. 

Durch die weltweiten Lockdowns wurden einige Menschen arbeitslos, aber zum Glück längst nicht alle. Diejenigen von uns, die Jobs und Einkommen behielten, mussten lernen, ohne Büro und aus der Ferne zu arbeiten. Wir arbeiteten von zu Hause, aus dem Wohnzimmer, der Küche oder dem Schlafzimmer. Videokonferenzen wurden von einem exotischen und umständlichen Experiment zum neuen Alltag im Geschäftsleben. 

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