• Die Menschen in Ägypten, Tunesien, Marokko und im Sudan, die der Muslimbruderschaft eine Chance zur Herrschaft gegeben hatten, fanden heraus, dass die Organisation ebenso korrupt und inkompetent ist wie die säkularen arabischen Regime und Staatsoberhäupter.
  • Wie bei den Islamisten in Tunesien feiern nun auch in Marokko viele Araber den Untergang der Muslimbruderschaftspartei.
  • Einer der Hauptgründe für den Untergang der Muslimbruderschaft hängt mit der ideologischen Komponente der Gruppen der Organisation zusammen, einschließlich der fehlenden Trennung zwischen Religion und Politik, ihrem angeblichen Monopol über die absolute Wahrheit und ihrem Anspruch, den wahren Islam zu vertreten. — Amr Al-Shobaki, Forscher am ägyptischen Studienzentrum Al-Ahram, Al-Hurra TV, 12. September 2021.
  • Al-Shoqiran fuhr fort: „Nach einem Jahrzehnt der Herrschaft der Islamisten in Tunesien und Marokko hat die Muslimbruderschaft nur zur Verbreitung von Korruption, Missachtung des Staates und seiner Institutionen sowie zum Diebstahl von Leben und Geld beigetragen.“ — Ashraq Al-Awsat, 16. September 2021.
  • „Die Parteien der Muslimbruderschaft … regieren, ohne ihren Untertanen andere Dienste als illusorische Siege und Korruption zu bieten.“ — Hafez Barghouti, palästinensischer Kolumnist und Herausgeber, Al-Khaleej, 17. September 2021.
  • Tunesien ist die Islamisten losgeworden, weil sie die Wirtschaft zerstörten und „das Geld der Leute stahlen“. In Marokko … war die Muslimbruderschaft viele Jahre an der Macht und stürzte das Land in eine wirtschaftliche und soziale Krise. — Hafez Barghouti, 17. September 2021.

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