Die Berliner haben sich in einem Volksentscheid mehrheitlich für die Enteignung von großen Wohnungskonzernen ausgesprochen. Betroffen wären bei einer Umsetzung rund 240.000 Wohnungen. Die Kosten: 29 bis 36 Milliarden Euro.

Der Berliner Volksentscheid über Enteignungen von Immobilienkonzernen war erfolgreich. Als in der Nacht mehr als 96 Prozent der Stimmen ausgezählt waren, lag die Zustimmung bei gut 56 Prozent. Mehr als eine Million Berliner sprachen sich für das Vorhaben aus. Damit ist das nötige Quorum überschritten.

Unter dem Titel „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ konnten die Berlinerinnen und Berlin darüber abstimmen, ob große Wohnungskonzerne mit mehr als 3000 Wohnungen enteignet werden sollen.

Mit dem Erfolg des Volksentscheids ist der Berliner Senat laut Beschlusstext aufgefordert, „alle Maßnahmen einzuleiten“, die zur Überführung von Immobilien in Gemeineigentum erforderlich sind, und dazu ein Gesetz zu erarbeiten.

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