Das Berliner Neutralitätsgesetz sieht vor, dass Lehrerinnen im Unterricht kein islamisches Kopftuch tragen sollen. Bettina Jarasch, Grünen-Kandidatin für das Amt des Regierenden Bürgermeisters, will das ändern – angeblich im Namen einer „pluralen“ Gesellschaft. Welch ein Irrtum!

In Afghanistan darf es kein einziges Frauenhaupt ohne Kopftuch mehr geben, seit die Taliban dort wieder die Herrschaft übernommen haben. Die islamistischen Frauenverhüller dieser Welt (das „Kopftuch“ verlangt ja die stoffliche Verdeckung des weiblichen Körpers vom Haar über den Nacken bis zu den Knöcheln hinab, selbst wenn Musliminnen in Berlin diesem Gebot auch in Jeans nachkommen dürfen) haben eine Fläche von der zweifachen Größe Deutschlands hinzugewonnen. 

Aber muss das Kopftuch deshalb auch in Berliner Klassenzimmern landen, auf dem Haupt muslimischer Lehrerinnen? Ja, bekräftigte die Spitzenkandidatin der Grünen für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin, Bettina Jarasch, jüngst noch einmal ausdrücklich im ARD-Mittagsmagazin. Sie berief sich dabei auf das Urteil des Bundesarbeitsgerichts, welches entschieden habe, so Jarasch, „dass das Berliner Neutralitätsgesetz nicht zu einem pauschalen Verbot von Kopftüchern bei Lehrerinnen führen darf. Das heißt, wir müssen das Gesetz nicht abschaffen, aber wir müssen es mindestens reformieren. Und da würde ich mal sagen: Das müssen wir machen, weil das Land Berlin mit verfassungskonformen Gesetzen umgehen muss.“ 

weiter