Nach dem Mord an einem Tankstellen-Mitarbeiter in Idar-Oberstein hat sich eine Pressesprecherin des Bundesamts für Verfassungsschutzes gegenüber FOCUS Online deutlich positioniert.

Es gebe „keine Bestrebungen“, die „Querdenker“-Szene als terroristische Organisation einzustufen. Derzeit würden keine Beweise dafür vorliegen, dass es sich bei der Tat um einen gezielten und geplanten Terror-Akt handele – wie etwa im Fall Anis Amri.

Zuvor hatten Stephan Kramer, der Chef des Verfassungsschutzes in Thüringen und andere Sicherheitsexperten mehrfach „vor der Eskalation und dem Aggressivitätspotenzial“ gewarnt, das von radikalen „Querdenkern“ ausgehe. Allerdings sei die Gefahr von vielen kleingeredet oder sogar ausgeblendet worden. Es sei bedauerlich, „dass es immer erst Tote geben“ müsse, bevor Mahnungen der Behörden ernstgenommen würden, so Kramer.

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