Es ist schon seltsam, wie die Menschen manchmal sind. Einige sind so und andere sind so anders. Die meisten haben irgendwelche Sorgen und Probleme, viele wissen nicht so genau, wer sie überhaupt sind oder sein wollen und alle versuchen irgendwie ihr Leben im Griff zu haben und leiden ständige Angst vor dem Gegenteil.

Bei uns ist es aber etwas anders als bei den andern. Wir sind nicht mehr so, sondern halt so, und wir haben aufgehört uns kleinen Problemchen hinzugeben. Wir betrachten das Grosse-Ganze, wir nehmen die Fülle wahr, die uns umgibt, wir schätzen das, was wir haben und begehren es. Was wir nicht haben, daran denken wir nicht, denn wir brauchen es nicht.

Wir haben uns, unseren Garten, unser Haus, unsere Erde, unsere Sonne, Mond, Sterne, – unser Universum und unser Leben, die Unendlichkeit unseres Daseins. Das ist alles und nur das zählt.

Ich weiss noch, wie es früher war, ganz am Anfang. Damals freute man sich noch über Schokolade oder ein neues Handy, halt über materielle Dinge, die wir vermeintlich zu brauchen glaubten. Dinge, die unsere innere Leere füllten. Natürlich nur für eine kurze Zeit, danach musste schnell Nachschub her. Wir waren schwarze Löcher, sogen alles Mögliche in uns hinein, verschlangen es, und sobald wir es verschlungen hatten, kam das Nächste. Wir konsumierten ständig. Wir konsumierten und beuteten aus. Wir nahmen, was da war, und behielten für uns, was wir unser Eigen nannten. Meistens vergassen wir, was wir überhaupt alles besassen, hätten es nicht gemerkt und nicht vermisst, hätte es uns jemand genommen, und dennoch, hätte es uns jemand genommen und wir hätten es gemerkt, wir hätten dafür getötet.

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