Obwohl Israel und besonders Tel Aviv im Gegensatz zu den schwulenfeindlichen Araber-Staaten einer der sexuell freiesten Orte der Welt ist, sind große Teile der Queer-Bewegung antisemitisch und solidarisieren sich irrsinnigerweise mit ebenso judenfeindlichen wie homophoben Regimen.

Die Zahl der zu diesem Zweck neugegründeten „Bündnisse migrantischer Aktivisten“ wird immer unübersichtlicher, das Hauptziel bleibt jedoch Israel – im Namen von „Antikolonialismus“ wird gegen das angeblich „rassistische Siedlerprojekt Israel“ demonstriert. Am 24. Juli fand nun in Berlin eine „Internationalistische Queer Pride for Liberation“ statt, auf der laut Ankündigung „radikal queere Communities“ für „Free Palestine“ und „Gegen Antisemitismus“ und „Islamophobie“ kämpfen sollten. Die Veranstalter, das Bündnis „Berlin Queers Against Racism and Colonialism (QuARC)“, verstehen sich als Gegenposition zum angeblichen „Mainstream-CSD“, dem „Christopher Street Day“. Das eigentliche Ziel des Aktivismus offenbart sich aber schon im vorab veröffentlichten „Awareness Statement“ der doch eigentlich für lesbisch-schwule Interessen stehenden Demo:

„Es gibt keine Befreiung für uns ohne die Befreiung der Palästinenser:Innen“.

Zu diesem Zweck kooperiert man mit Gruppen wie „Migrantifa“ und einem eigens gegründeten „Jüdischen antifaschistischen Bund“, Gruppen, die schon im Mai in Berlin an in Gewalt eskalierenden „migrantisch geführten Demonstrationen“ teilnahmen – die Jüdische Rundschau berichtete.

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