Auf Antrag der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) wurde der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen erneut zu einer Sitzung einberufen, um israelische „Verstösse“ und „Aggressionen“ gegen die Palästinenser zu erörtern. Die Palästinensische Autonomiebehörde forderte ausserdem, dass der Sicherheitsrat die angeblich andauernde israelische „Belagerung“ des von der Hamas regierten Gazastreifens erörtert.

Solche Sitzungen des Sicherheitsrates sind zur Routine geworden und enden fast immer mit Erklärungen, in denen Israel verurteilt wird, nachdem sich PA-Vertreter über Israels angebliche „Verstösse“ und „Aggressionen“ beschwert haben.

Bei der Sitzung des Sicherheitsrates in der vergangenen Woche fiel jedoch kein Wort über Menschenrechtsverletzungen und Aggressionen, die von der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland und der Hamas im Gazastreifen begangen wurden.

Der Sicherheitsrat erfuhr nichts von den mehr als 75 palästinensischen Nutzern sozialer Medien, politischen Aktivisten und Journalisten, die in den letzten Wochen von den Sicherheitskräften der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland verhaftet wurden.

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