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Die Bundestagswahl ist noch knapp vier Wochen entfernt und jede Polit-Sendung sucht händeringend nach orignellen Gästen. Sandra Maischberger hat sich ein Duo eingeladen, auf dem nicht die große mediale Aufmerksamkeit liegt. Aber dafür verspricht das Zusammentreffen Zoff: Beatrix von Storch (AfD) und die Linken-Fraktionsvorsitzende im Bundestag Amira Mohamed Ali.

Die AfD leugnet regelmäßig den menschengemachten Klimawandel. Warum ausgerechnet die umstrittene Beatrix von Storch vor Millionenpublikum ihre Thesen wiedergeben darf, beantwortet der Sender gegenüber watson so: „Die genannte Position von Frau von Storch zum Klimawandel gilt nach allen vorliegenden Erkenntnissen als wissenschaftlich nicht vertretbar. Der Weltklimarat, der alle weltweit verfügbaren Forschungsergebnisse zusammenhängend beurteilt, kommt zu dem Schluss, dass der Klimawandel menschengemacht ist und ihm durch entsprechende Klimamaßnahmen entgegengewirkt werden kann.“

Gleichzeitig sei Frau von Storch Mitglied einer demokratisch gewählten Oppositionspartei im Bundestag, so die ARD weiter. „Als öffentlich-rechtlicher Kanal sind wir vor den Wahlen dazu verpflichtet, nach dem Prinzip der abgestuften Chancengleichheit über Parteien zu berichten. Dazu laden wir auch Politiker:innen ein, die der AfD angehören – eine Partei, die im aktuellen Bundestag vertreten ist und aller Voraussicht nach auch in der kommenden Legislaturperiode weiterhin dort vertreten sein wird.“

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