Sind Ihnen die Zusammenhänge zwischen der Energiewende und einem „Blackout“, also einem großflächigen und mehrtägigen Ausfall des Stromnetzes bekannt? Wussten Sie, dass Deutschland allein 2019 schon dreimal kurz vor einem solchen Zusammenbruch der Energieversorgung stand, der nur mit Hilfe unserer Nachbarländer und unter enormen finanziellen Aufwand verhindert werden konnte? Und glauben Sie, dass unsere Gesellschaft auf einen Blackout mit all seinen katastrophalen Folgen gut vorbereitet wäre? Bereits in einem Papier von 2011 des Ausschusses für Technikfolgenabschätzung des Bundestages werden Szenarien eines solchen großflächigen Stromausfalls beschrieben, vor denen auch seit Jahren der engagierte Unternehmer Michael von Hauff warnt.

Aus Gesprächsrunden mit ihm geht hervor: Egal ob zu viel oder zu wenig Strom durch Erneuerbare Energien produziert wird, eine Katastrophe scheint unter den derzeitigen Rahmenbedingungen vorprogrammiert. Aber sind das Problem tatsächlich die erneuerbaren Energiequellen, oder könnte es vielmehr an einer fehlgeleiteten Energiepolitik liegen? Seit Jahrzehnten streiten Umweltschützer gegen Atomkraft und setzen sich für nachhaltige und dezentrale Energielösungen ein, die das Potential hätten, die Menschen autark, also unabhängig und frei von den zentralistischen Energiekonzernen zu machen.

Mit der sogenannten Energiewende wurde jedoch aus vernünftigem Umweltbewusstsein eine politische Agenda, die genau dieses ursprüngliche Anliegen verhindert. Was durch nachfolgenden Beitrag offenkundig zu werden scheint ist, dass auf politischer Ebene ein in sich geschlossenes wirklich ökologisches Konzept fehlt und so die Wahrscheinlichkeit eines Blackouts immer mehr zunimmt. Sehen Sie nun dazu die Gesprächsrunde des Vereins für Energiesicherheit, zusammen mit den Bundestagsabgeordneten Marc Bernhard und Steffen Kotré, moderiert von Sebastian Schulze.

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