Von fünf Millionen Flüchtlingen aus Afghanistan ist nun die Rede. Die verbotene Wahrheit aber ist: Die Menschen fliehen NICHT vor der Scharia – sie fliehen vor den Konsequenzen – und jenes Gesetz bringen viele dennoch in Herz und Kopf mit.

Darf man eine bestimmte Art von Religiosität mit einem Virus vergleichen? Erlaubt das noch die Sprachpolizei des deutschen Propagandastaates?

Ich werde beide Fragen aufgreifen, doch zuerst sei die Nachricht erwähnt, auf die sich beide Fragen beziehen!

»Nächstes Mal kein Gerede!«

Viele von uns, auch ich, verfolgen heute ja die aktuellen Meldungen mit noch brennenderem Interesse als ohnehin. Wir lesen und gucken und hören – und wir fühlen uns bei Gelegenheit wie Kafkas Maus in der kleinen Fabel (siehe Wikipedia), die umherläuft und keinen Ausgang findet, so schnell sie auch läuft.

In verrückten Zeiten obliegt es zuweilen den Clowns, die Vernunft zu wahren, und wir meinen auch hier nicht die Propagandaclowns des deutschen Staatsfunks – wir meinen die Clowns bei »9gag«.

Unter 9gag.com/gag/aV75Zzv findet sich das Video afghanischer »Flüchtlinge« in Artvin, Türkei (so wird es im begleitenden Text unwidersprochen beschrieben). Die Afghanis in ihren Turbans machen sich dran, die Türken von einer strengen Interpretation der Scharia überzeugen zu wollen.

Einer der Türken macht den bärtigen Shariajüngern deutlich: »Nächstes Mal wenn ihr hier vorbeikommt, gibt es kein Gerede.«

(Unausgesprochen bleibt: Dann gibt es gleich einen auf die Nase. Der Türke scheint auch fit genug zu sein, das Versprechen umsetzen zu können. Wie es die bärtigen Gelehrten Afghanistans mit der Fitness halten, das sehen wir ja dieser Tage im Bewegtbild: @Mulhak, 16.8.2021.)

Teile der deutschen Politik und mit ihr die politiknahe Journaille rufen bereits wieder »Refugees Welcome«. Die Rede ist von fünf Millionen neuen Flüchtlingen aus Afghanistan (rnd.de, 16.8.2021).

Wie viele der fünf Millionen getarnte Taliban-Missionare sein werden, und wie viele von ihnen die Scharia und strengen Islam »einfach so« mitbringen, man wird es vielleicht dereinst bei Historikern nachlesen können. (So man denn Chinesisch versteht und es überhaupt Chinas einstige Historiker interessiert – wie oft und detailliert muss man über denselben dummen Fehler der Langnasen schreiben?)

Nun, das Personal des Politik-Presse-Propaganda-Komplexes ist es ja nicht, das die Scharia-Debatten mit bärtigen Herren führen muss. Wie auch bei den jüngsten Anschlägen durch »Flüchtlinge« wird sich da Deutschland wohl wieder auf Türken in Atatürk-Tradition und andere aufgeklärtere und doch robust zugreifende Migranten verlassen, die weniger Hemmungen kennen, Hand und Stimme gegen die Feurigsten ihrer Glaubensbrüder zu erheben. So bewundernswert aber diese Mutigen sind, Fakt bleibt, dass solche Notwendigkeit die Manifestation importierter Religionskonflikte ist.

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