Die Aufregung um die globale Erwärmung ist groß: An der 21. UN-Klimakonferenz Anfang Dezember 2015 in Paris wurde ein Klimaabkommen beschlossen. Dieses gründet sich auf die unbewiesene Modellvorstellung der menschengemachten Klimaerwärmung und sieht die Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2°C vor. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten die Emissionen der angeblichen Treibhausgase weltweit zwischen 2045 und 2060 auf null zurückgefahren werden. Kohlendioxid (CO2) sei gemäß der Treibhaustheorie das am weitesten verbreitete Treibhausgas. Sein Ausstoß sei drastisch zu drosseln und ein Teil sogar wieder aus der Erdatmosphäre zu entfernen.

Die von der schwedischen Schülerin Greta Thunberg ausgelösten „Schulstreiks für das Klima“ sind inzwischen zur globalen Bewegung „Fridays for Future“ (zu Deutsch Freitage für die Zukunft) angewachsen. Weltweit gehen Schülerinnen und Schüler freitags während der Unterrichtszeit auf die Straßen, um zu erreichen, dass das Übereinkommen von Paris eingehalten wird. Auch politisch wird die Aufregung um die globale Erwärmung ausgeschlachtet.

In kantonalen Wahlen in der Schweiz im Jahr 2019 konnten die grünen Parteien mit Abstand die meisten Sitze dazugewinnen. Ein wichtiger Auslöser für die Aufregung um die globale Erwärmung war der 2006 vom ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore inszenierte Dokumentarfilm Eine unbequeme Wahrheit. Die Menschheit, so warnte Gore, stehe vor Katastrophen ungeahnten Ausmaßes. Er äußerte seine Befürchtung, dass die Menschheit mit den durch sie selbst verursachten Abgasen die äußere Atmosphärenschicht mit verheerenden Folgen schädige. Maßgeblichen Anteil daran aber habe das Kohlendioxid (CO2), dessen Konzentration seit Beginn der Aufzeichnungen von Roger Revelle im Jahre 1957 kontinuierlich immer weiter angestiegen sei.

Obwohl der Film von und mit Al Gore zum dritterfolgreichsten Dokumentarfilm aller Zeiten wurde, blieben auch kritische Reaktionen nicht aus. DIE WELT schrieb am 20. März 2007, dass Hauptdarsteller Al Gore „unhaltbare Übertreibungen über die Erderwärmung präsentierte“. An britischen Schulen darf der Film seit Oktober 2007 nicht mehr unkommentiert vorgeführt werden. Ein Gericht verlangte, bei einer Vorführung auf insgesamt neun benannte Fehler hinzuweisen. Unter anderem, dass das Abschmelzen der Gletscher in der Westantarktis und in Grönland nicht „in naher Zukunft“, wie im Film behauptet, die Meeresspiegel dramatisch ansteigen lasse, sondern allenfalls in Jahrtausenden.

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