Eine Studie beweist: Der sogenannte „Illusory Truth Effect“ (deutsch: Wahrheitseffekt) führt dazu, dass wir beginnen, unwahre Behauptungen als gegebene Fakten anzusehen. Je öfter wir etwas hören und lesen, umso wahrscheinlicher ist es, dass wir es glauben. Das Narrativ der Kinder und Jugendlichen als gefährliche Pandemietreiber ist ein Beispiel dafür, obwohl dies unter anderem im Rahmen der Gutenberg-Studie unlängst entkräftet wurde (Report24 berichtete). Eine neue, vor wenigen Tagen veröffentlichte Studie der Universitätsklinika in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm beschäftigte sich nun mit der Immunantwort von Kindern nach einer überstandenen Covid-19 Infektion – und brachte Erstaunliches ans Licht. 

Die am 22. Juli veröffentlichte Studie beschäftigte sich insbesondere mit der Frage der Immunantwort von Kindern und Jugendlichen. Untersucht wurde auch, ob diese Altersgruppe nach einem milden oder gar symptomlosen Verlauf ebenfalls Antikörper und damit eine Immunität gegen das Virus entwickelte. Auch die Rolle von Kindern, Jugendlichen und Schülern im Pandemiegeschehen wurde, ähnlich wie bei bei der Gutenberg-Covid-19-Studie, betrachtet und man kam zu sehr ähnlichen Ergebnissen: Kinder sind keine Treiber der Pandemie, obwohl genau diese Behauptung regelmäßig und immer wieder wiederholt wird. weiter